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Strom sparen mit LED Lampen: Die wichtigsten Tipps

08.10.2019

Wir haben uns an die Glühlampe gewöhnt, wir sind mit ihr aufgewachsen. Seit mehr als 100 Jahren hat sie uns im Alltag begleitet, war preiswert und relativ zuverlässig und wir wussten genau, was wir für ein Licht erhalten. Die Glühlampe hatte nur einen Haken, sie war ein Verschwender. Wir mussten beispielsweise für 100 Watt Strom bezahlen, haben aber nur 5 Watt Licht bekommen. Der Rest war Wärme.

Mit dem Abschied der Glühlampe begann der Siegeszug der Energiesparlampen. Die kompakten Leuchtstoffröhren sind um ein Vielfaches effizienter, wenn es darum geht, Strom in Licht umzuwandeln. Doch sie haben auch Nachteile. Die gewohnte Lichtfarbe stimmt nicht immer, beim Starten lassen sich Energiesparlampen immer etwas Zeit. Oftmals enthalten die Lampen Schwermetalle, die eine fachgerechte Entsorgung notwendig machen.

Eine völlig neue Welt der Beleuchtung hat sich erst mit der LED geöffnet. Die kleinen „Leuchtdioden“ sind nicht nur sparsamer als Energiesparlampen, sondern bieten durch ihre Bauweise einzigartige Lampenformen an. So können LED-Lampen als „Retro-Fit“-Modelle in vorhandene Glühlampen-Fassungen geschraubt werden. Aber warum tauscht man nicht gleich die alte Lampe gegen eine neue mit LEDs? So können neue, wohnliche Beleuchtungsideen mit leichten Bogenlampen oder mit Lichtleisten in Fenstern oder Fußböden geschaffen werden.

Die Farbe des Lichts spielt oft keine Rolle mehr, die Kinderkrankheiten der neuen Technologie sind mittlerweile ausgeräumt, warme Weißtöne für Wohnräume und neutrales Weiß für Büroraume sind mittlerweile Standard und bezahlbar. Oder man greift gleich zu Modellen mit frei wählbarer Lichtfarbe. Diese LED-Lampen mischen aus roten, grünen und blauen LEDs jedes gewünschte Licht. So lassen sich völlig neue Akzente in der Beleuchtung setzen. Oftmals gibt es diese gehobenen Modelle gleich mit der passenden Steuerung per Smartphone. So kann per Touchscreen die passende Lichtstimmung erzeugt werden. Eine große Auswahl solcher Lampen bietet mittlerweile jeder Baumarkt oder spezielle Onlineshops. So braucht man der alten Glühlampe nicht mehr hinterherzutrauern.

Vorteile von LED-Lampen

Rund 11 Prozent der Stromkosten eines Haushalts gehen auf Kosten der Beleuchtung. Hier können Sie leicht den Sparstift ansetzen, indem Sie Glühbirnen durch die wesentlich effizienteren LED-Lampen ersetzen. Lesen Sie, was das über ein Jahr gerechnet bringt und was Sie bei der Umrüstung Ihrer Beleuchtung beachten sollten.

Wie funktioniert eine LED-Lampe eigentlich? Die Basis dieser Lampen stellt ein sogenannter Halbleiter dar, der zu leuchten beginnt, wenn Strom hindurch fließt. Das ist eine sehr effiziente Methode, um Licht zu erzeugen. Denn es geht nur ein äußerst geringer Teil der Energie als Wärme verloren – ganz im Gegensatz zu Glühbirnen, die im Betrieb bekanntlich sehr heiß werden. LED-Lampen benötigen daher um 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen, um die gleiche Lichtstärke zu erzeugen. Auch im Vergleich zu Energiesparlampen sind sie effizienter und stromsparender.

Ein weiterer Vorteil ist die wesentlich längere Lebensdauer. Während die durchschnittliche Glühbirne bereits nach 2 Jahren schlapp macht, bringt es eine hochwertige LED-Lampe auf 15 Jahre und mehr.

Strom sparen mit Stromsparlampen

So viel Strom und Geld können Sie durch LED-Lampen sparen

Fast 300 kWh Strom verbraucht ein typischer Haushalt pro Jahr für die Beleuchtung. 80 Prozent davon lassen sich sofort einsparen, wenn Sie Glühbirnen gegen LED-Leuchtkörper austauschen. Über ein Jahr gerechnet bleiben Ihnen so etwa 70 Euro mehr in der Tasche! Natürlich fallen beim Umstieg auf LED-Lampen Anschaffungskosten an. Um 14 Glühbirnen zu ersetzen – so viel besitzt ein durchschnittlicher Haushalt – kann man großzügig gerechnet 112 Euro veranschlagen. Die Umrüstung hat sich unter dieser Voraussetzung nach etwa 1 1/2 Jahren amortisiert.

LED statt Glühbirne – darauf sollten Sie achten

Die Umstellung der Beleuchtung ist daher ein erster wichtiger Schritt zum Energiesparen im Haushalt! Um den passenden Ersatz zu finden, müssen Sie beim Kauf aber auf einige Kriterien achten:

1. Helligkeit

Eigentlich wird die Helligkeit eines Leuchtmittels in Lumen gemessen. Die meisten Menschen orientierten sich bisher aber an der Watt-Zahl, durch die man die Helligkeit abschätzen kann. Doch Vorsicht: Glühbirne und LED-Lampe sind in ihren Watt-Zahlen nicht vergleichbar, weil LED-Lampen wesentlich energiesparender arbeiten! Eine LED-Lampe hat bei der gleichen Helligkeit wesentlich weniger Watt als eine Glühbirne.

Die meisten Hersteller geben auf der Verpackung an, welche Glühbirne Sie durch welche LED-Lampe ersetzen können. Hier ein paar grobe Richtwerte: Eine gängige 60-Watt-Glühbirne entspricht etwa einer LED-Lampe mit 9 bis 12 Watt. Eine Glühbirne mit 100 Watt können Sie durch eine LED-Lampe mit 18 bis 19 Watt ersetzen.

2. Farbtemperatur oder Lichtfarbe

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Farbtemperatur oder Lichtfarbe. Glühbirnen hatten bei einer bestimmten Watt-Zahl immer die gleiche Farbtemperatur. Das ist bei LED-Lampen anders, man kann sie in unterschiedlichen Farbtemperaturen kaufen, die mit Begriffen wie „warmweiß“, „neutralweiß“ und „tageslicht“ bezeichnet werden. Eine gängige 60-Watt-Glühbirne hat etwa dieselbe Farbtemperatur wie eine LED-Lampe in „warmweiß“. Diese Lichtfarbe wird von vielen Menschen als angenehm empfunden.

3. Form

Ebenso wie Glühbirnen gibt es auch LED-Lampen in allen erdenklichen Formen – darunter in der beliebten Birnenform.

4. Fassung

Die Fassung von LED-Lampen ist identisch mit der von Glühbirnen. Gängige Fassungen nennen sich etwa E27, E14, GU10, GU5.3 und GU4.

5. Weitere Produkteigenschaften

Darüber hinaus haben Sie bei LED-Lampen die Wahl zwischen mattem und transparentem Glas sowie zwischen dimmbaren und nicht dimmbaren Varianten.

LED-Lampen im Fachhandel kaufen

Natürlich brauchen Sie Ihre alten Glühbirnen nicht auf einen Schlag zu ersetzen, sondern können diese auch nach und nach austauschen, sobald sie kaputt werden!

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