3 Fragen an WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann zu sinkenden Strompreisen ab Januar 2025
Die WEMAG begrüßt die Entscheidung der Bundesnetzagentur vom 28. August 2024 zur zukünftigen Verteilung der Kosten für den Ausbau erneuerbarer Energien. Ab dem 1. Januar 2025 werden die Kosten gerechter aufgeteilt, vor allem in Regionen, in denen viel Strom aus erneuerbaren Energien kommt.
1. Herr Hillmann, was bedeutet die Entscheidung der Bundesnetzagentur für die Kunden der WEMAG?
Die Entscheidung der Bundesnetzagentur ist eine sehr gute Nachricht für unsere Kundinnen und Kunden. Ab dem 1. Januar 2025 werden die Netzentgelte gerechter verteilt, was zu einer deutlichen Entlastung führt. In Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, wo besonders viel erneuerbarer Strom erzeugt wird, waren die Kosten für den Netzausbau bisher unverhältnismäßig hoch. Nun werden die Netzentgelte bundesweit solidarisch verteilt. Für unsere Kundinnen und Kunden im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH bedeutet das: Wir werden die Strompreise ab Januar 2025 spürbar senken.
2. Wie profitieren WEMAG-Kunden konkret von der Neugestaltung der Netzentgelte?
Der größte Vorteil ist die direkte Senkung der Strompreise. Wir geben die Entlastung, wie es unsere Praxis ist, vollständig weiter. Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt, um den Menschen in Regionen wie unserer, die stark zum Ausbau der erneuerbaren Energien beitragen, endlich Fairness und die verdiente Entlastung zu bieten. Unsere Kundinnen und Kunden profitieren nicht nur von günstigeren Preisen, sondern können auch weiterhin auf einen zuverlässigen und nachhaltigen Energieversorger zählen.
3. Welche Rolle hat die WEMAG bei der Durchsetzung dieser faireren Kostenverteilung gespielt?
Die WEMAG hat sich seit vielen Jahren auf allen Ebenen für eine gerechtere Verteilung der Netzentgelte eingesetzt. Als Ökostromanbieter in einer Region, die einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Energiewende leistet, war es uns immer ein Anliegen, dass die Kosten für den Netzausbau nicht ausschließlich auf den Schultern unserer Kundinnen und Kunden lasten. Die Entscheidung der Bundesnetzagentur ist auch das Ergebnis eines langen Einsatzes und zeigt, dass sich Beharrlichkeit und Entschlossenheit auszahlen. Wir freuen uns, dass dieser Erfolg ab dem nächsten Jahr nun endlich auf den Rechnungen unserer Kundinnen und Kunden ankommt.
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