#TeamZukunft für Olympia

8. Oktober 2021

Sich mit den Besten der Besten messen, Menschen aus allen Nationen treffen, ein anderes Land, eine andere Kultur kennenlernen: Viele Leistungssportlerinnen und Leistungssportler träumen von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen. Schon früh brennt in ihren Herzen das olympische Feuer und sie arbeiten hart, um dieses Ziel zu erreichen. Das Deutsche Olympische Jugendlager (DOJL) soll junge Sportlerinnen und Sportler auf diesem Weg zu herausragenden Leistungen und ehrenamtlichem Engagement im Sport motivieren. Es findet parallel zu den Olympischen Spielen statt. Erstmals sollte es im Jahr 2020 sogar am Austragungsort der Spiele selbst – in Tokyo – gemeinsam mit japanischen Jugendlichen, als binationales Camp durchgeführt werden. Das war pandemiebedingt nicht möglich. Und so trafen sich 42 deutsche Jugendliche, währenddessen die Sportwelt nach Japan schaute, in Frankfurt am Main. Sie hatten sich aus einer Gruppe von 147 Bewerberinnen und Bewerbern durchgesetzt und einen der begehrten Plätze im Deutschen Olympischen Jugendlager ergattert. Unter ihnen waren mit Theodor Häupl (Short-Track) sowie Hannes und Mattes Kuntermann (Leichtathletik), drei Nachwuchssportler aus Rostock und Güstrow. 

Während des Workshops beim DOJL. Foto: DOJL/Domenic Fritze

Während des Workshops beim DOJL. Foto: DOJL/Domenic Fritze

Ohne Moos nix los!

Um ihre Teilnahme zu ermöglichen, beteiligte sich auch die WEMAG an den Kosten für das Camp. Eine Woche lang gab es ein buntes olympisches Programm mit (natürlich!) Sport, Workshops und Diskussionsrunden. Hannes, Mattes und Theodor sind begeistert. „Die Tage im Jugendlager vergingen wie im Flug! Auf dem Tagesprogramm standen immer mehrere Workshops, Online-Meetings mit jugendlichen Sportlern aus Japan und natürlich Freizeit, in der wir uns alle gegenseitig kennenlernen und Olympia schauen konnten“, berichten sie in einem gemeinsamen Brief an die WEMAG. Sie schreiben von Koch- und Kalligrafie-Kursen und darüber, wie sie sich gemeinsam mit den japanischen Nachwuchssportlerinnen und 
-sportlern online über das japanische Sportsystem und Nachhaltigkeit bei den Olympischen Spielen ausgetauscht haben. Ein hybrides DOJL hatte es bis dahin auch noch nicht gegeben. Und weil sich im Jugendlager sowohl olympische als auch paralympische Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler treffen, kamen auch Themen wie die Inklusion zur Sprache. 

Banner DOJL

Foto: DOJL/Domenic Fritze

Kalligrafie-Kurs

Kalligrafie-Kurs für die Teilnehmer. Foto: DOJL/Domenic Fritze

Meet and greet mit Team D

Zwei Ausflüge haben es den drei Mecklenburgern ganz besonders angetan: „Unser Highlight waren die Besuche vom Frankfurter Flughafen, um die heimkehrenden Athletinnen und Athleten vom Team D mit tosendem Applaus zu empfangen. Es herrschte eine super Stimmung! 
Nach dem öffentlichen Empfang konnten wir anschließend noch in gemütlicher Atmosphäre Bilder mit den Olympioniken und Medaillengewinnern, wie etwa Kunstturner Lukas Dauser (Silber), Diskuswerferin Kristin Pudenz (Silber), Judoka Eduard Trippel (Silber) und dem Deutschland-Achter (Silber) machen und uns mit ihnen unterhalten.“ Mittendrin statt nur dabei waren unsere drei „Nachwuchsolympioniken“, denen diese besondere Woche noch lange in Erinnerung bleiben wird. 
Die WEMAG ist stolz, dass sie dazu einen Beitrag leisten konnte. Schon lange setzt sich der regionale Ökostromanbieter für die Förderung des Nachwuchssports im eigenen Netzgebiet ein. Ob wir Mattes, Hannes (beide TC Fiko Rostock) und Theodor (ESV Turbine Rostock) selbst einmal bei den Olympischen Spielen zujubeln dürfen? Wir werden sehen. Das Feuer dafür scheint in jedem Fall entzündet.

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