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Strom sparen leicht gemacht! Die große WEMAG Liste

06.10.2020

Experten-Stromspar-Tipps, die wirklich nützen

Die Kostensteigerung macht es deutlich: Strom ist ein wertvolles Gut. Wer im kommenden Winter seinen Geldbeutel nicht weiter belasten möchte, für den lohnt sich ein genauer Blick auf den eigenen Stromverbrauch. In einem durchschnittlichen Haushalt gehören Kühl- und Gefrierschränke, Unterhaltungselektronik – allen voran aber die Warmwasseraufbereitung per Strom zu den größten Verbrauchern. Dabei lässt sich mit einfachen Mitteln und ohne Komfortverlust eine Menge sparen.

Hier lesen Sie einige Tipps, wie bereits mit kleinen Maßnahmen der Stromverbrauch gesenkt werden kann. Wer diese befolgt, kann im Jahr viel Geld sparen.

1. Super leicht: Steckdosen abschalten statt Standby kann im Jahr bis zu 100 Euro Stromkosten einsparen

Viele Mitarbeiter lassen ihre Rechner und Drucker beim Verlassen der Büros eingeschaltet. Allein der Stand-by-Modus vieler Elektrogeräte führt in Haushalten und Büros insgesamt zu Kosten, die zwischen 5 und 6 Milliarden Euro liegen. Stromkosten, die sich sehr leicht vermeiden ließen, würde man die Geräte einfach abends komplett abschalten. Durch das vollständige Abschalten von Fernseher, Receiver, Computer, Drucker und Monitor lässt sich der Jahresverbrauch ganz einfach um bis zu 400 Kilowattstunden reduzieren. Das kann auch ganz bequem mit Master-Slave-Steckleisten (ab 20 Euro) gehen, bei der z. B. der Fernseher die angeschlossenen Geräte ein- und ausschaltet.

Steckdose mit An/Aus Schalter zum Strom sparen

©Csaba Nagy

2. Stromsparend reinigen mit Geschirrspüler und Waschmaschine - rund 50 Euro Sparpotenzial

Ein Geschirrspüler ist praktisch und verbraucht weniger Wasser und Spülmittel, als das Spülen per Hand. Wer jetzt noch auf stromsparende Geräte umstellt, kann bis zu 26 Euro pro Jahr sparen. Dasselbe gilt für Waschmaschinen: 21 Euro weniger Stromkosten verursachen energieeffiziente Geräte pro Jahr. Daher sollte man bei der Anschaffung einer neuen Maschine ein Auge auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes haben, am besten wählen Sie die Klasse A+++. Tipps für die Praxis: Laden Sie die Maschine immer komplett voll und waschen Sie nicht zu heiß. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern Ihnen dabei, Kosten zu sparen, und der Wäsche, ihre Form und Farbe zu behalten.

3.  Jährlich 100 Euro Stromkosten sparen durch das Trocknen ohne Trockner

Beim Trocknen der Wäsche gilt: Wer seine Wäsche zweimal die Woche in den Trockner packt, verbraucht dafür 100 Euro jährlich. Deshalb trocknen Sie so oft es geht ohne Trockner! Nutzen Sie Trockenkammern auf dem Boden oder im Keller. Im Frühjahr und Sommer kann die Wäsche dann wieder im Freien getrocknet werden. Falls Sie doch den Trockner nutzen: Schleudern Sie die Wäsche vorher mit maximaler Umdrehungszahl.

4.  Kühlschränke / Gefrierschränke: Stromsparende Geräte nutzen und bis zu 70 Euro im Jahr gutmachen

Mit cleverer Nutzung von Kühl- und Gefrierschrank können Sie viel Strom sparen: Durch die Anschaffung eines Kühl- und Gefriergerätes mit der höchsten Energieeffizienzklasse A+++ lassen sich bis zu 70 Euro pro Jahr einsparen – Der Preisunterschied zu einem Billigkühlschrank ist nach zwei Jahren wieder drin.

Weitere Stromspartipps zum Kühlschrank finden Sie hier

Offener Kühlschrank

Durch optimale Auslastung werden Kühlgeräte effizienter.

5. Computer: Stromsparmodus spart bis zu 65 Euro im Jahr

Viele Computer und Laptops laufen heutzutage nebenher und verbrauchen ungenutzt Energie. Hier lohnt sich, die jeweiligen Energiesparfunktionen der Geräte zu aktivieren. Schon nach wenigen Minuten schaltet sich der Monitor ab und der PC geht in einen Sparmodus. Achtung: Bildschirmschoner sind echte Energiefresser! Sie verhindern, dass sich der PC in den sparsameren Ruhezustand versetzt – unbedingt deaktivieren!

6.  Notebook statt PC und Monitor spart 50 Euro

Laptops sind auf sparsamen Verbrauch getrimmt und ziehen gut 50 Prozent weniger Strom aus der Steckdose, als ein vergleichbarer PC. Aktuelle Notebooks können es trotzdem mit modernen 3D-Spielen und HD Videos aufnehmen und kosten nur einen geringen Aufpreis im Vergleich zum Desktop-PC. Das senkt den Stromverbrauch um etwa 180 Kilowattstunden im Jahr und rechnet sich nach zwei bis drei Jahren. Wer es noch kleiner und sparsamer mag, der greift zum Ultrabook oder Tablet-Computer.

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