Wärmepumpentarife der WEMAG

Wärmepumpen sind effizient, komfortabel und klimafreundlich. Weil uns die Umwelt wichtig ist, unterstützen wir Sie durch günstige Wärmepumpentarife. Hier erhalten Sie alle wichtigen Infos über:

Förderungsmöglichkeiten für Wärmepumpen^

Übrigens: Wie bei allen Privatkundentarifen der WEMAG stammt der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen.  

 

WEMAG-Wärmepumpe Öko

In folgenden Netzgebieten ist der günstige Wärmepumpen-Tarif der WEMAG für Haushaltskunden verfügbar. Als Haushaltskunde gelten Sie, wenn Sie die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt nutzen. Aber auch Energie für landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke unterstützen wir durch unsere Wärmepumpentarife – sofern sie 10.000 kWh im Jahr nicht übersteigen.

Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH

  • Verbrauchspreis: 19,12 Cent/kWh
  • Grundpreis: 6,68 Euro/Monat

Die Preise sind brutto und gelten seit dem 01.01.2016

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Netzgebiet der Stadtwerke Ludwigslust-Grabow GmbH

  • Verbrauchspreis: 19,86 Cent/kWh
  • Grundpreis: 5,61 Euro/Monat

Die Preise sind brutto und gelten seit dem 01.05.2016

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Netzgebiet der Netzgesellschaft Schwerin mbH

  • Verbrauchspreis: 19,84 Cent/kWh
  • Grundpreis: 4,14 Euro/Monat

Die Preise sind brutto und gelten seit dem 01.05.2016

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Netzgebiet der Stadtwerke Güstrow GmbH

  • Verbrauchspreis: 21,68 Cent/kWh
  • Grundpreis: 6,45 Euro/Monat

Die Preise sind brutto und gelten seit dem 01.05.2016

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Was sind eigentlich Wärmepumpen?

Wärmepumpen machen sich einen riesigen Vorrat an natürlich gespeicherter Energie zunutze - nämlich die Wärme in Boden, Grundwasser und Luft. Diese frei verfügbare Umweltwärme zapfen sie ab und führen sie als Heizenergie dem Hausinneren zu. Eine Wärmepumpen-Heizungsanlage setzt sich dabei immer aus folgenden Komponenten zusammen:

  • einer Wärmequellenanlage
  • der eigentlichen Wärmepumpe
  • einem Verteilersystem
  • einem Wärmespeicher

In Privathaushalten sind Erdwärmepumpen relativ weit verbreitet. Sie nehmen die Wärme des Erdbodens entweder über flächige Kollektoren oder über senkrecht eingebrachte Sonden auf. Und das selbst dann, wenn der Boden im Winter von Schnee bedeckt ist. Denn schon in einer Tiefe von etwa 10 Metern herrschen ganzjährig relativ konstante Temperaturen von etwa 10° C.

Einen informativen Einstieg in das Thema Wärmepumpe gibt der Kurzfilm des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP):

Das Funktionsprinzip einer Wärmepumpe - genial einfach, genial effektiv

Natürlich will niemand sein Haus mit 10° C beheizen. Doch Wärmepumpen machen das scheinbar Unmögliche möglich: Sie befördern die Wärme entgegen dem Temperaturgefälle.

Das funktioniert auf folgende Weise:

  • In der Wärmequellenanlage zirkuliert ein flüssiges Kältemittel, das schon bei niedrigen Temperaturen verdampft. Die Umweltwärme wird über einen ersten Wärmetauscher auf dieses Kältemittel übertragen, in dem so entstehenden Dampf ist die Wärme gespeichert.
  • Das verdampfte Kältemittel gelangt anschließend in einen Kompressor, der den Druck und somit die Temperatur des Dampfes erhöht. Dieses physikalische Prinzip sorgt dafür, dass aus der relativ "kühlen" Erdwärme mollige Raumwärme wird.
  • In einem zweiten Wärmetauscher gibt das heiße, unter Druck stehende Gas seine Wärme ab. Dabei verflüssigt es sich wieder.
  • Das Wärmeverteilersystem bringt die Wärme dorthin, wo sie gebraucht wird - an das Heizungswasser oder einen Warmwasserspeicher.

Warum Wärmepumpen so nachhaltig sind - der Unterschied zu anderen Heizungen

Eine Wärmepumpe bezieht ihre Energie nicht wie andere Heizsysteme aus einem Brennstoff wie Öl, Kohle oder Holz. Stattdessen nutzt sie die frei verfügbare Umweltwärme, hebt sie auf ein höheres Niveau und gibt sie an das Haus ab. Lediglich für die Kompression des Kältemittels benötigt die Wärmepumpe Energie in Form von Haushaltsstrom. Stammt dieser Haushaltsstrom aus erneuerbaren Quellen oder wird er beispielsweise über eine Photovoltaikanlage selbst erzeugt, dann arbeitet die Wärmepumpe absolut klimaneutral.

Die Vorteile einer Wärmepumpe auf einen Blick

  • Umweltfreundlichkeit: Bis zu 75 Prozent des Heizenergiebedarfs lassen sich über eine Wärmepumpe abdecken - und damit sparen Sie bis zu 75 Prozent an fossilen Brennstoffen!
  • Geringe Betriebskosten: Erdwärme gibt es im Unterschied zu anderen Energieträgern "gratis".
  • Versorgungssicherheit: Sie sind unabhängig von Brennstoffen wie Gas oder Öl.
  • Hoher Komfort: Wärmepumpen sind wartungsarm und vor allem in Kombination mit einer Flächenheizung und einer kontrollierten Wohnraumbelüftung sehr komfortabel.
  • Vielseitigkeit: Eine Wärmepumpe kann nicht nur heizen, sondern auch Warmwasser bereiten und im Sommer sogar kühlen!
  • Förderungen: Zwar ist eine Wärmepumpe in der Anschaffung nicht ganz billig, Sie können dafür aber staatliche Förderungen in Anspruch nehmen.

Förderungen für Wärmepumpen - so können Sie Kosten sparen

Bei der Anschaffung einer Wärmepumpe können Sie sich vom BAfA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unter die Arme greifen lassen. Die BAfA-Förderung ist abhängig von Art, Größe und Effizienz der Anlage und kann einige tausend Euro betragen. Einen Bonus gibt es, wenn zusätzlich zur Wärmepumpe noch Solarkollektoren eingesetzt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind KfW-Förderkredite - hier gibt es Förderprogramme, die sich speziell an Eigenheimbesitzer richten.

Und nicht zuletzt: Langfristig sparen Sie durch die günstigen Wärmepumpentarife der WEMAG, die Sie ganz einfach online beantragen können!