Symbolische Übergabe der Ladestation in Zarrentin

12. April 2019

Zwölf neue E-Tankstellen für weniger Kohlendioxid und Lärm in der Schaalseeregion

Zarrentin/Schwerin, 12.04.2019. Die zwölf Ladestationen für Elektrofahrzeuge ziehen sich wie ein Band von Norden nach Süden durch den westlichen Teil Mecklenburgs. Sie stehen in Rehna, Gadebusch, Lübstorf, Lützow, Zarrentin, Valluhn, Wittenburg und Vellahn. In der Mitte dieses Gebiets liegt das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee, das einen besonderen Schutzbedarf hat. 

WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart (li.) übergibt am Kloster Zarrentin die Ladesäule an die Vertreter der beteiligten Ämter und Gemeinden. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Aus diesem Grund und mit Blick auf den Klimaschutz haben sich die acht Städte und Gemeinden in Westmecklenburg zusammengeschlossen und die WEMAG beauftragt, das Projekt „Schaalsee-Band“ umzusetzen. „Die Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaschutzziele. Eine gut ausgebaute Ladeinfrastruktur bildet dafür die entscheidende Grundlage. Nur so können wir mehr Menschen dazu bewegen, von Verbrennungsmotoren auf emissionsfreie Elektroautos umzusteigen“, sagte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart bei der symbolischen Übergabe der Ladestation am Kloster in Zarrentin, die stellvertretend für die zwölf E-Tankstellen in Betrieb genommen wurde. 

Die Amtsverwaltung Zarrentin engagiert sich schon seit längerer Zeit für den Klimaschutz. Bereits seit 2016 benutzt die Amtsverwaltung ein Elektrofahrzeug der WEMAG für ihre Dienstfahrten. 

Der Strom kann über alle gängigen Ladekarten für Elektrofahrzeuge, via App mit der EC-Karte oder der Kreditkarte bezahlt werden, aber auch per SMS über den Handy-Vertrag oder eine Prepaid-Karte.

„Die Finanzierung dieses Projektes erfolgte maßgeblich aus unserem LEADER-Budget“, sagte Madeleine Kusche, Regionalmanagerin der Lokalen Aktionsgruppe Mecklenburger Schaalseeregion (LAG). Das Vorhaben ist ein Leitprojekt der Entwicklungsstrategie der LAG, ohne deren Budget in Höhe von 241.200 Euro eine Realisierung nicht möglich gewesen wäre.

Mit den Ladesäulen, von denen es allein im Amt Zarrentin vier Stück gibt, gehen wir noch einen Schritt weiter und unterstreichen damit unseren ökologischen Grundgedanken.

Leitende Verwaltungsbeamtin Jutta Piontek

WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart (li.) und der Bürgermeister der Stadt Zarrentin Klaus Draeger testen die Ladesäule. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Vor fünf Jahren hat die WEMAG erste Ladesäulen im Land aufgestellt. 2017 waren es bereits 28 Stationen. Dank der im Jahr 2017 empfangenen Fördermittelzuschüsse vom Bund beziehungsweise Land konnten 2018 etwa 60 weitere WEMAG-Ladepunkte ihren Dienst aufnehmen. Dazu zählt auch das Gemeinschaftsprojekt der Naturparks Nossentiner/Schwinzer Heide, Sternberger Seenlandschaft und Bützower Land. Die WEMAG betreibt gegenwärtig mehr als 150 Ladepunkte in Mecklenburg-Vorpommern. „Seit einigen Jahren konzipieren wir auch Produktlösungen für Privat- und Gewerbekunden sowie für Kommunen. Unser Angebot reicht von der reinen Beratungsleistung über die Lieferung und Installation von Ladetechnik bis hin zur technischen Betriebsführung und der Abrechnung“, ergänzte der WEMAG-Vorstand.