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30 Jahre WEMAG – 30 Jahre fest in der Region verankert

29. Juni 2020

Unternehmen schafft Versorgungssicherheit und treibt Energiewende voran

Am 1. Juli begeht die WEMAG ein rundes Jubiläum. An diesem Tag vor 30 Jahren wurde nicht nur die D-Mark in den neuen Bundesländern eingeführt, sondern die Westmecklenburgische Energieversorgung AG (WEMAG) legte auch ihre Eröffnungsbilanz vor. Für die Aktiengesellschaft, die aus dem staatlichen Energiekombinat Schwerin hervorgegangen war, übernahm die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) Anteile und unternehmerische Verantwortung.

Seit 2008 beliefert die WEMAG den Großteil ihrer Kunden mit 100 Prozent Ökoenergie. Diese ökologische Ausrichtung wird auch nach der mehrheitlichen Übernahme der WEMAG-Aktienanteile durch die Kommunen des Versorgungsgebiets im Jahr 2010 konsequent weitergeführt. 2011 folgte ein ökologisches Erdgasprodukt.

Die WEMAG-Vorstände Thomas Murche (li.) und Caspar Baumgart blicken optimistisch auf die nächsten 30 Jahre des Energieunternehmens. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Ökologische Nachhaltigkeit

„Wir haben den Anspruch, bundesweit zu den führenden Ökoenergieversorgern zu gehören. Unser unternehmerisches Handeln ist an am Bedarf dieser Region und ihrer Menschen ausgerichtet. Ich bin überzeugt, dass uns nur ökologische Nachhaltigkeit auch zu einer langfristigen unternehmerischen Sicherheit führt“, erklärt Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG.

Die WEMAG ist ein regional verwurzeltes Unternehmen. Sie will Zukunft dort schaffen, wo ihre meisten Kunden und auch die Mitarbeitenden zu Hause sind. „Wir sichern die Energieversorgung. Sie ist für uns ein wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge und damit ein wertvolles Gut, gerade auch in diesen Zeiten. Damit übernehmen wir Verantwortung für die Menschen, die uns vertrauen“, so Caspar Baumgart.

Motor der Energiewende

Die WEMAG engagiert sich bei der Umsetzung der Energiewende. Große Speicherlösungen wie der schwarzstartfähige Batteriespeicher in Schwerin-Lankow sind dafür ebenso wichtig wie die kleine Speicherlösung WBS 500 für Gewerbekunden. „Digitalisierung und Vernetzung sind wichtige Treiber der Energiewirtschaft. Mit dem Bau eigener Öko-Kraftwerke schaffen wir saubere Energie und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Ich bin sicher, dass die Dekarbonisierung, also die Abkehr vom Kohlenstoff, bei der Energiewende eine noch größere Rolle spielen wird“, ergänzt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG.

Gegenwärtig steht für die WEMAG-Gruppe neben den Kerngeschäften Netz, Vertrieb, erneuerbare Energien und Wärme weiterhin der Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern und der Prignitz im Fokus. Die Errichtung einer modernen Glasfaserinfrastruktur macht große Fortschritte und zahlreiche Kunden können bereits die Vorteile dieser Technologie nutzen. Außerdem wird die Ladesäuleninfrastruktur weiter ausgebaut, da die Elektromobilität ein fester Bestandteil bei der Umsetzung der ökologischen Ziele des Unternehmens ist.

Breite Basis für zukunftsfähige Projekte

Die WEMAG-Unternehmensgruppe verfügt heute über ein großes Angebot an nachhaltigen und energienahen Leistungen. Neben der Muttergesellschaft gehören 27 Tochtergesellschaften zur Unternehmensgruppe. Diese breite Basis ermöglicht es der WEMAG, nachhaltige Projekte im Wind-, Photovoltaik- und Wärmebereich umzusetzen.

Als bundesweit aktiver Energieversorger mit Sitz in Schwerin ist die WEMAG für die Lieferung von Strom, Erdgas und Netzdienstleistungen an Privat- und Gewerbekunden zuständig. Die WEMAG Netz GmbH als Tochtergesellschaft verantwortet mehr als 15.000 Kilometer Stromleitungen, vom Hausanschluss bis zur Überlandleitung.