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Was ist SEPA?

Seit Februar 2014 ist in der gesamten Eurozone ein einheitlicher Zahlungsverkehr geschaffen worden. Unter dem Projektnamen SEPA (Single Euro Payments Area) wurden sowohl der landestypische Aufbau von Kontonummern aber auch die Bedingungen von Ab- und Rückbuchungen beleuchtet. Ziel ist es, die inländischen und grenzüberschreitenden bargeldlosen Zahlungen einfacher, schneller und kostengünstiger abwickeln zu können. Der SEPA-Raum umfasst dabei derzeit alle EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz.

Die nationalen Zahlverfahren für Lastschriften und Überweisungen in Euro wurden im Februar 2014 durch die SEPA-Zahlverfahren abgelöst. Im Bankwesen werden seitdem ausschließlich IBAN und BIC verwendet.  

Auch für Kontoinhaber ohne europaweiten Zahlungsverkehr bietet SEPA einige Vorteile. Das Abbuchungsdatum für ein SEPA Lastschriftmandant ist genauer. Außerdem können unrechtmäßige Abbuchungen innerhalb von acht Wochen zurückgebucht werden, statt wie bisher nur innerhalb von sechs Wochen.