Unser Kundencenter ist wieder für Besucher mit Mund-Nasenschutz geöffnet. Weitere Standorte bleiben für persönlichen Kundenkontakt bis auf Weiteres geschlossen. Unser Infomobil ist ab dem 1. Juli wieder für Sie unterwegs. Infoveranstaltungen zum geförderten Breitbandausbau werden unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen wieder durchgeführt. Mehr Infos hier! Die WEMAG wird für den Lieferzeitraum/Leistungszeitraum 01.07.-31.12.2020 in Abrechnungen den gesenkten MwSt-Satz von 16% berücksichtigen.

Umfrage: Deutsche sind auch im Sommer wahre Energiesparmeister

08.08.2018

In Deutschland sind heiße Zeiten angebrochen: Der Sommer hat uns fest im Griff und sorgt für Temperaturen jenseits der 30°-Marke. Nicht nur Baden, Grillen oder Faulenzen ist da richtig cool - auch das Thema Energiesparen im Haushalt liegt bei deutschen Bundesbürgern ungebrochen im Trend. Das zumindest legen repräsentative Umfragen nahe, die das Marktforschungsinstitut YouGov kürzlich durchgeführt hat.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Energieverbrauch: Deutschland im Ländervergleich
  2. Über 70 % der Deutschen bezeichnen sich als Energiesparmeister
  3. Stromfresser Klimaanlage ist unpopulär
  4. Effektiv und klimaschonend: Hitze aussperren
  5. Energie sparen mit einfachen Mitteln
  6. Klimaschutz: Eine Frage des Alters?
  7. Strom aus klimafreundlichen Quellen beziehen
Energiesparlampe sowie ein Sparschwein mit € Scheinen die raus gucken. Blauer Himmel und grüne Wiese die für ökologisches Handeln stehen

Deutsche sind auch im Sommer wahre Energiesparmeister Foto © Thorben Wengert /pixelio.de

Energieverbrauch: Deutschland im Ländervergleich

Was das Energiesparen betrifft, besteht in Deutschland noch Luft nach oben. Laut CIA Factbook liegt die Bundesrepublik mit ihrem Pro-Kopf-Stromverbrauch im internationalen Vergleich auf Rang 42 - und damit deutlich im oberen Drittel der 217 gelisteten Staaten. Exakt 6.385,09 kWh pro Einwohner werden hierzulande im Schnitt verbraucht. Zum Vergleich: Griechenland, Italien und Spanien kommen mit etwas weniger als 5.000 kWh pro Kopf aus. Im wirtschaftlich schwachen Liberia, wo große Teile der Bevölkerung keinen Zugang zum Stromnetz haben, wurden gar nur 8,32 kWh pro Einwohner verbraucht. Ein so geringer Energieverbrauch ist in entwickelten Staaten wie Deutschland zwar utopisch. Doch damit die Energiewende gelingt, muss der Stromverbrauch insgesamt sinken - und dazu kann jeder und jede Einzelne seinen Beitrag leisten.

70 Prozent der Deutschen bezeichnen sich als Energiesparmeister

Dass das Thema Energiesparen in den Köpfen der Menschen angekommen ist, zeigen aktuelle Erhebungen. Insgesamt 2.051 Personen hat die Online-Community YouGov im Mai 2018 online zum Thema Energie- und Stromverbrauch im Sommer befragt. Das überwältigende Ergebnis: Fast 70 Prozent der Deutschen legen zu jeder Jahreszeit großen Wert darauf, Energie zu sparen. 12 Prozent sind der Meinung, dass das Thema eher in den Wintermonaten relevant ist, während 7 Prozent verstärkt in der warmen Jahreszeit auf ihren Energieverbrauch achten.

Stromfresser Klimaanlage ist unpopulär

Kühlen Kopf bewahren 95 Prozent der Deutschen im Sommer auch ohne Klimaanlage: Anders als in vielen weiteren Ländern sind Klimageräte zur Raumkühlung hierzulande eher die Ausnahme. Das schont sowohl die Umwelt als auch die Geldbörse, denn Klimaanlagen im Dauergebrauch sind eine wahre "Energieverbrauchssünde". Etwas stromsparender sind da schon Ventilatoren, die die Luft zwar nicht kühlen, aber zumindest für eine frische Brise sorgen. Doch nur 13 Prozent der Befragten stellen bei tropischen Außentemperaturen den Zimmerventilator auf höchste Stufe.

Effektiv und klimaschonend: Hitze aussperren

Wenn die Hitze von vornherein draußen bleibt, muss weniger gekühlt werden. Dieses Grundprinzip beherzigen bereits 70 Prozent der Deutschen, indem sie morgens lüften und anschließend die Fenster schließen sowie die Rollos herunterlassen. Diese passive Kühlmethode kostet nichts, ist effektiv und zudem klimafreundlich - zumindest solange es in der Wohnung nicht so dunkel wird, dass künstliches Licht nötig ist. Für Abkühlung sorgt übrigens auch eine kalte Dusche. Etwa jeder Fünfte erfrischt sich auf diese Weise und spart nebenbei die Energiekosten zum Aufheizen des Wassers.

Die Energieeffiziensklassen von A bis G

Foto © Haushaltsgeld.net / pixelio.de

Energie sparen mit einfachen Mitteln

Wer in der warmen Jahreszeit zum Energiesparmeister werden und so etwas für den Klimaschutz will, muss jedoch keinesfalls auf persönlichen Komfort verzichten. Im Gegenteil, viele Energiespartipps für den Sommer sind höchst einfach, aber wirkungsvoll!

Werden etwa nicht benötigte Elektrogeräte komplett vom Netz genommen, dann verbrauchen sie weder Strom noch geben sie unnötig Wärme in den Raum ab. Nützlich ist dabei eine Steckdosenleiste, durch die sich mehrere Geräte zugleich vom Netz nehmen lassen. Laut Umfrage deaktivieren 56 Prozent der Deutschen den Standby-Modus von Elektrogeräten zumindest dann, wenn sie verreisen. Und immerhin 16 Prozent schicken zusätzlich ihren Kühlschrank auf Urlaub, indem sie ihn leeren, abtauen und anschließend abschalten.

Beim Kauf neuer Elektrogeräte lohnt es sich übrigens auf die Effizienzklasse zu achten, die EU-weit einheitlich gekennzeichnet wird. Eine hohe Effizienzklasse (A+ bis A+++) steht für einen geringeren Energieverbrauch - und damit für weniger Energiekosten und weniger Emissionen.

Klimaschutz: Eine Frage des Alters?

Eine aktuelle YouGov-Umfrage aus dem Mai 2019 legt beim Thema Energiesparen einen spannenden Alterstrend nahe: So sind es vor allem die ganz Jungen und die Älteren, die dem Klimaschutz durch Sparmaßnahmen im Haushalt auf die Sprünge helfen wollen. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen bekennen sich 43 Prozent zu ganz konkreten Maßnahmen wie der Nutzung von Energiesparlampen. In der mittleren Altersklasse (25 bis 34 Jahre) sinkt dieser Anteil dagegen auf 34 Prozent. Mit gutem Beispiel gehen die über 55-Jährigen voran, von denen 54 Prozent aktiv versuchen im Haushalt Strom zu sparen. Fast 60 Prozent der Älteren verzichten außerdem auf den Wäschetrockner, während das unter den Jüngeren (18 bis 34 Jahre) nur knapp jeder Zweite tut.

Balkendiagramm der Energiesparmaßnahmen nach Altersstruktur aufgeteilt in die Altersgruppen 18-24, 25-34 und über 55 Jahre

Strom aus klimafreundlichen Quellen beziehen

Ganz ohne Strom geht es selbstverständlich auch im Sommer nicht. Wer durch seinen privaten Energieverbrauch nicht weiter den Klimawandel anheizen will, kann aber zumindest auf nachhaltige Energiequellen umsteigen. Dass Ökostrom aus regenerativen Energieträgern nicht teuer sein muss, beweisen wir bei der WEMAG. Wir bieten Verbrauchern die Möglichkeit, zertifizierten Ökostrom aus regenerativen Quellen wie Sonne, Wind und Wasserkraft zu beziehen - und das zu fairen, stabilen Preisen. So kann jeder seinen Beitrag zur Energiewende leisten.

Der große Vorteil: Wer im Sommer bei den Stromkosten spart, dem bleibt mehr Geld für Reisen, Ausflüge und andere schöne Dinge des Lebens.

Jetzt zum Ökostrom der WEMAG wechseln

Artikel teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.