„Zukunft – ich gestalte sie!“ – Jugend forscht in MV

16. März 2017

„Zukunft passiert nicht einfach. Ich bin ein Teil von ihr. Sie ist das Mögliche, das noch nicht Gemachte und Erfundene und ich gestalte sie!“. Unter diesem Motto fand am 14. und 15. März in der Rostocker Stadthalle der 27. Landeswettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren statt. Insgesamt 66 Jugendliche präsentierten in 35 Projekten die Ergebnisse ihrer oft monatelangen Forschungen.

Die Nachwuchsforscherinnen und -forscher im Alter von 10 bis 21 Jahren stellten dem neuen Wettbewerbsleiter Heiko Gallert und der Jury insgesamt 35 Projekte vor. 25 Arbeiten nahmen am Wettbewerb „Jugend forscht“ teil und zehn Arbeiten in der jüngeren Altersklasse am Parallelwettbewerb „Schüler experimentieren“. In diesem Jahr stellten die Teilnehmenden der CJD Christophorusschule aus Rostock und des Musikgymnasiums Käthe Kollwitz Rostock jeweils sechs Projekte vor. Es folgten das Innerstädtische Gymnasium Rostock mit fünf und das Richard-Wossidlo-Gymnasium aus Waren (Müritz) sowie das Gymnasium Reutershagen mit jeweils vier Projekten. Die Möglichkeit, die Projekte hautnah zu erleben, nutzte auch der im vergangenen Jahr verabschiedete ehemalige Wettbewerbsleiter Dr. Frank Mehlhaff und informierte sich über die Themen und Inhalte der diesjährigen Projekte.

Fachgebiet Arbeitswelt, Thema: Damit lasttragende Implantate nicht belasten: Lastanalysen zur Anpassung von Endoprothesen, Paula Lankowski, Bianca Kreitz, Lea Kämpfert (v. l.); Innerstädtisches Gymnasium Rostock. Foto WEGAG/Stephan Rudolph-Kramer

Wettbewerbsleiter Heiko Gallert zeigte sich begeistert von den Projekten: „Ich bin von der Kreativität an den Ständen und den Ideen der Jungforscher beeindruckt. Bedauerlicherweise ist die Anzahl der eingereichten Projekte in diesem Jahr weiter gesunken. Diesen Abwärtstrend müssen wir stoppen und wieder mehr Schulen aus Mecklenburg-Vorpommern dazu animieren, ihre Schüler für Projekte in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern. Dennoch können wir auf zwei erfolgreiche Wettbewerbstage zurückblicken. Mein Dank richtet sich nicht nur an die Betreuer, sondern auch an alle weiteren Beteiligten, angefangen bei unseren Patenunternehmen WEMAG AG und Stadtwerke Rostock AG über die 18 Juroren aus den unterschiedlichsten Fachgebieten, bis hin zu den Eltern. Ohne diese Unterstützung wäre solch ein wunderbarer Wettbewerb unmöglich.“.

„Gerade im Bereich der Erzeugung, Speicherung und Nutzung von Energie sind innovative Lösungen und Ideen gefragt, um die Zukunft der Energieversorgung erfolgreich zu gestalten. Deshalb ist es der WEMAG ein besonderes Anliegen, im Wettbewerb „Jugend forscht“ und darüber hinaus die Lust am Experimentieren schon in jungen Jahren zu fördern und denen zu danken, die mit allen Kräften dazu ermuntern“, ergänzte Tobias Struck, Jurymitglied vom Schweriner Energieversorger WEMAG.

Die Ehrung der Preisträger übernahmen Wettbewerbsleiter Heiko Gallert und die Sponsoren gemeinsam. „Wir sind schon seit 27 Jahren Patenunternehmen von Jugend forscht und sind jedes Jahr wieder vom Ideenreichtum und der wissenschaftlichen Herangehensweise an die Themen begeistert. Wir hoffen, dass sich in Zukunft wieder mehr Schulen an Jugend forscht und Schüler experimentieren beteiligen, denn die Unternehmen brauchen kluge Köpfe", so Thomas Pätzold, Vorstandsmitglied der WEMAG AG im Rahmen der Festveranstaltung.

Die Sieger werden Mecklenburg-Vorpommern beim Finale des Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ vertreten. Die 52. Auflage der deutschlandweiten Endrunde findet vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen im Bundesland Bayern statt.

Die WEMAG ist seit 1991 Partnerunternehmen von „Jugend forscht“ und unterstützt die Austragung des Wettbewerbs. Als weiterer Partner sind seit 2012 die Stadtwerke Rostock dabei. Auch im nächsten Jahr wollen die beiden Unternehmen wieder zusammen den Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen. Der 28. Landeswettbewerb wird vom 13.-14. März 2018 stattfinden.