WEMAG senkt Strompreise für rund 90.000 Kunden

6. November 2018

Auch Gaspreise bleiben stabil

Die WEMAG senkt zum 1. Januar 2019 ihre Strompreise um etwa 2,5 Prozent. Davon profitieren rund 90.000 WEMAG-Kunden in der Region, die wemio-Strom über die Grundversorgung oder im Rahmen einer Sondervereinbarung beziehen.

Strompreissenkung

Foto: Adobe Stock/Stockfotos-MG

„Da staatliche Umlagen und Netznutzungsnetzentgelte gesunken sind, können wir den Kostenvorteil an unsere Kunden weitergeben. Damit folgen wir dem Gebot der Fairness und freuen uns über die Entlastung für unsere Stromkunden“, sagte WEMAG-Vertriebsleiter Michael Hillmann. Ein mittlerer Haushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von circa 3.500 Kilowattstunden kann somit knapp 30 Euro pro Jahr sparen.
 

Gute Nachrichten gibt es auch für die Gaskunden der WEMAG: Die Preise für Gas bleiben konstant. „Für das Jahr 2019 wird es keine Erhöhungen im Netzgebiet der HanseGas GmbH und damit in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns geben“, kündigt Hillmann an.  

Damit zeigen sich positive Effekte aus dem Mitte 2017 in Kraft getretenen Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) und weiteren rechtlichen Änderungen zur Vereinheitlichung der Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber. Sie sollen dazu beitragen, mehr Strompreisgerechtigkeit im Rahmen der Energiewende herzustellen.  

„Durch die sinkenden Netzentgelte können wir Mehrbelastungen in den Strombezugskosten abfangen“, erklärt Hillmann. Bereits zu Beginn des Jahres 2018 konnte die kommunale WEMAG ihre Strompreise für etwa 90.000 Kunden leicht senken. Hier hatte neben dem NEMoG auch eine optimierte Beschaffungsstrategie der WEMAG zu der Preissenkung in der Region beigetragen. 

Weite Teile des Strompreises sind staatlich vorgegeben und können von Energieversorgern nicht beeinflusst werden. Umlagen, Steuern und Abgaben sowie Netznutzungsentgelte machen mittlerweile rund 75 Prozent des Strompreises aus. „Der Spielraum, um diese hohen vorgegebenen Preisbestandteile abzufangen, ist klein“, sagt WEMAG-Vertriebschef Hillmann. Er appelliert daher weiter an die Politik, für eine faire Lastenverteilung zu sorgen und den Anstieg von Umlagen, Steuern und Abgaben durch geeignete Rahmenbedingungen nachhaltig zu begrenzen.