Menschen machen Energie

23. August 2019

DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig besuchten WEMAG in Schwerin

Im Rahmen seiner Sommertour hat der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann die WEMAG AG in Schwerin besucht. Begleitet wurde er von Mecklenburg-Vorpommers Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Reiner Benesch, Betriebsratsvorsitzender der WEMAG, Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG (v.l.) auf

Reiner Benesch, Betriebsratsvorsitzender der WEMAG, Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Caspar Baumgart, kaufmännischer Vorstand der WEMAG (v.l.) auf der WEMAG-Betriebsversammlung in Schwerin. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Beide nahmen zeitweise auch an einer Betriebsversammlung des kommunalen Unternehmens teil. Bei dem Treffen ging es um Themen der Energiewende und um moderne Arbeitsbedingungen. Gegenwärtig sind in der WEMAG Gruppe 705 Mitarbeiter und 42 Auszubildende beschäftigt. „Wir bieten unseren Mitarbeitern viel für eine bessere Work-Life-Balance. Dazu gehören unter anderem eine 38-Stunden-Woche im Gleitzeitsystem, das mobile Arbeiten außerhalb des Unternehmens oder Homeoffice-Modelle. Aber wir wollen auch durch weitere Leistungen ein attraktiver Arbeitgeber sein, dazu zählen ein internes Gesundheitsmanagement eine betriebliche Altersversorgung, das Angebot einer Zusatzkrankenversicherung sowie Langzeit- und Lebensarbeitszeitkonten“, sagte WEMAG-Vorstand Caspar Baumgart, dem auch Aktionen mit Mitarbeiterkindern wie Zoobesuche oder Weihnachtsfeiern und die Betreuung der Betriebsrentner wichtig sind.

Er verwies auch darauf, dass Frauen etwa ein Drittel der Führungspositionen in der WEMAG AG innehaben. Die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat als Mitarbeitervertretung bezeichnete Caspar Baumgart als vertrauensvoll. „Gerade in diesem Jahr war es mit Blick auf die neuen Herausforderungen ein gemeinsames Ziel, mehr Flexibilität in der Arbeit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen“, so der WEMAG-Vorstand.

Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig, sagt: „Ich freue mich sehr, dass wir heute bei der WEMAG zu Gast sein konnten und dass im Mittelpunkt dieses Besuchs eine Diskussionsrunde mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stand. Wir befinden uns in einem schärfer werdenden Wettbewerb um Fachkräfte. In diesen Zeiten brauchen wir noch mehr Unternehmen, die auf gute Arbeit, familienfreundliche Arbeitsbedingungen und faire Löhne setzen. Wir haben die WEMAG auch deshalb besucht, weil das Unternehmen mit seinem Batteriespeicher und seiner Ausrichtung auf die erneuerbaren Energien ein wichtiger Partner bei der Energiewende ist. Das Beispiel zeigt: Die Energiewende schafft Arbeitsplätze bei uns in Mecklenburg-Vorpommern.“

Bei der Fachkräftesicherung setzt das Unternehmen zum Beispiel auf die kontinuierliche Fortbildung des eigenen Personals, auf E-Recruiting, die Präsenz in der Region, die Kooperation mit Hochschulen und die Berufsausbildung. So wurde die WEMAG 2019 zum neunten Mal in Folge aufgrund der attraktiven Ausbildungsbedingungen von der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin als TOP-Ausbildungsbetrieb ausgezeichnet.

„Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich mit ganzer Kraft für eine sichere, umweltfreundliche Energieversorgung und meistern die Herausforderungen, die der geförderte Breitbandausbau in Mecklenburg-Vorpommern mit sich bringt. Dem Zukunftsthema Digitalisierung stellen wir uns auch mit der Einführung neuer Formen der Arbeitsorganisation. Gerade auf diesem Feld gibt es aber nicht nur Chancen. Hier brauchen wir gesetzliche Regelungen und eine stärkere Mitbestimmung im Unternehmen“, sagte der Betriebsratsvorsitzender der WEMAG AG, Reiner Benesch.

Beim anschließenden Besuch des WEMAG-Batteriespeichers bekamen die Gäste einen Eindruck  von der innovativen Technik und den Einsatzmöglichkeiten.