Wir setzen die beschlossene Soforthilfe im Dezember für unsere Gaskundinnen und Gaskunden zeitnah um. Mehr dazu: www.wemag.com/soforthilfe

Gasversorgung für WEMAG-Kunden weiter gesichert

Stand: 24.06.2022 09:07 Uhr

Alarmstufe im Notfallplan Gas ausgerufen / Energieversorger rechnet mit steigenden Gaspreisen

Bundeswirtswirtschaftsminister Robert Habeck hat am 23. Juni 2022 die zweite Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen, die sogenannte Alarmstufe. Das ist eine Reaktion auf die Reduzierung der Gaslieferungen durch Russland seit dem 14. Juni 2022 und das weiterhin hohe Preiseniveau am Gasmarkt.

„Für unsere Kundinnen und Kunden ist die Versorgungssicherheit weiter gewährleistet, aber die Lage ist angespannt“, sagt Michael Hillmann, Vertriebsleiter der WEMAG. Aktuell bestehen keine Lieferengpässe. „Wir können die nötigen Mengen für Erdgas über mehrere Handelspartner beschaffen, wenn auch zu höheren Preisen. Sollte es zu Lieferengpässen kommen, regelt der Notfallplan Gas die weiteren Schritte“, so Michael Hillmann. Die entsprechenden Maßnahmen sind dann durch die deutschen Gasnetzbetreiber umzusetzen. Die WEMAG ist hauptsächlich Gaslieferant. In Westmecklenburg versorgt das Unternehmen rund 7.000 Haushalte mit Gas. 

In der aktuellen Situation ist davon auszugehen, dass die Preise auf dem Gasmarkt weiter steigen. „Genau wie andere Versorger sind auch wir nicht in der Lage, diese Preisdifferenz vollständig aufzufangen, auch die Gaspreise für unsere Kundinnen und Kunden werden absehbar steigen. Wir beobachten den Markt ständig und bringen die aktuellen Entwicklungen in unsere Kalkulationen mit ein“, ergänzt Hillmann.

Die Alarmstufe als zweite Stufe des Notfallplans sieht keine Abschaltungen oder vergleichbare Markteingriffe vor. Diese können jedoch in der dritten Stufe, der Notfallstufe, von der Bundesnetzagentur angeordnet werden. Gleichzeitig verweist Michael Hillmann darauf, dass auch die dritte Stufe des Notfallplans für private Haushalte nach dem Energiewirtschaftsgesetz einen besonderen Schutzstatus vorsieht.

„Auch, wenn aktuell noch keine unmittelbaren Folgen für die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden bestehen, sind wir alle dazu aufgerufen, jetzt im Sommer Energie einzusparen. Desto besser kommen wir durch den Winter.“

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