Elektroantrieb definiert Mobilität neu

16. Juni 2017

Die Luft in der Landeshauptstadt soll noch sauberer werden. Dafür stellt der Energieversorger WEMAG dem Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern e. V. ein Elektroauto Fiat 500 E zur Verfügung. „Elektromobilität wird die Zukunft der Städte und Gemeinden prägen. Wir als Spitzenverband aller Städte- und Gemeinden möchten deshalb auch selber einen ersten Schritt gehen. Die Mitarbeiter unserer Geschäftsstelle werden das Elektroauto zumeist innerhalb der Stadt nutzen. So zum Beispiel für Fahrten zum Landtag, den Ministerien und Partnerorganisationen“, sagte das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Städte- und Gemeindetages, Andreas Wellmann. „Der Elektroantrieb wird in den nächsten 15 Jahren die Mobilität neu definieren. Ich selber finde es äußerst entspannend, ein Elektroauto zu fahren“, ergänzte Arp Fittschen, Leiter des Referats Verwaltungsmodernisierung, Bau, Umwelt, Wirtschaft, Bildung, Europa und Landwirtschaft.
 

Elektroantrieb definiert Mobilitaet

WEMAG-Projektmanager Benjamin Hintz und WEMAG-Vorstandsmitglied Caspar Baumgart überreichen dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des Städte- und Gemeindetages, Andreas Wellmann und dem Referatsleiter Arp Fittschen (v.l.) die Schlüssel für das Elektroauto. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Ein Fahrzeug dieser Klasse würde mit Benzinmotor auf 100 Kilometer etwa 14 Kilogramm Kohlendioxid produzieren. Das wollen wir vermeiden und gemeinsam etwas für den Umweltschutz tun.

Caspar Baumgart, Vorstandsmitglied der WEMAG

 

Es ist das erste Elektroauto, das beim Städte- und Gemeindetag zum Einsatz kommt. Für das „Auftanken“ des E-Autos lässt der Städte- und Gemeindetag gegenwärtig eine moderne Ladesäule direkt vor seiner Geschäftsstelle aufstellen.
Ein großer Teil des heutigen Schadstoffausstoßes ist auch der konventionellen Mobilität zuzuordnen. Veränderungen in diesem Bereich haben großes Potenzial, um die Umweltbelastungen spürbar zu reduzieren. Die WEMAG setzt daher ihre konsequente Ökostrategie weiter fort und hat sich mit zwölf weiteren Energieversorgern aus dem Land zum Trägerkreis E-Mobilität Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. „Dieser Verein hat das übergeordnete Ziel, die Elektromobilität in unserem Bundesland weiter voranzutreiben und als Geschäftsfeld zu entwickeln“, erklärte Caspar Baumgart, der zugleich Mitglied des Vereinsvorstandes ist.