Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg nach Corona-bedingten Einschränkungen

30. Juli 2021
Die WEMACOM Breitband GmbH hat im August 2018 den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau im Landkreis Nordwestmecklenburg erhalten. Seitdem wurde mit Hochdruck an der Fertigstellung eines der größten Infrastrukturprojekte unserer Region gearbeitet, um insgesamt 83 Gemeinden mit Breitbandanschlüssen flächendeckend zu versorgen.
 

Stand der Fertigstellung bis heute:  
• Gesamttrasse in Kilometern: 1.824,5 
• Gebaute Hausanschlüsse (tiefbauseitig): 15.114 
• Anzahl Hausanschlüsse im Anschaltprozess: 1.046

Trotz der Einschränkungen, zu denen die Corona-Pandemie führte, hat die WEMACOM in den vergangenen 18 Monaten kontinuierlich an Planung, Steuerung und Ausführung des geförderten Breitbandausbaus gearbeitet. In enger Abstimmung mit dem Landkreis wurde alles Erforderliche unternommen, um die Leistung – soweit dies möglich – vertragsgerecht zu erbringen. So mussten Bau und Montage in den Gebäuden zwar unterbrochen werden, aber der Hausanschlussausbau wurde tiefbauseitig weitergeführt. Bis heute konnten bereits 1.046 Hausanschlüsse erfolgreich in die Anschaltung gebracht werden. Davon können 255 Anschlüsse bereits aktiv surfen. Die Anschaltungen verteilen sich auf 10 von insgesamt 14 Projektgebieten. In den kommenden Wochen werden weitere Hausanschlüsse sukzessive in die Anschaltungen gehen. Dennoch ist schon heute absehbar, dass der zu September 2021 vereinbarte Fertigstellungstermin nicht wie vereinbart erfolgen kann.

Die Corona-Pandemie und die dadurch notwendigen Maßnahmen führten an verschiedenen Stellen zu Einschränkungen: Tiefbauunternehmen sind an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen und Mitarbeiter konnten wegen zeitweiliger Grenzschließungen nicht einreisen. Um das Risiko einer Ansteckung von Mitarbeitern und Kunden zu reduzieren, mussten außerdem der Hausanschlussbau sowie Arbeiten an der Verkabelung innerhalb von Gebäuden ausgesetzt werden. Zum Schutz der Kunden, Mitarbeiter und Partner mussten die WEMACOM und ihre Muttergesellschaft, die WEMAG AG, den direkten Kundenkontakt einstellen. Damit waren auch keine Hausanschlussbegehungen möglich. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die dadurch notwendigen Maßnahmen führten unweigerlich zu Leistungseinbrüchen und Ressourcenengpässen.