Mehr Sicherheit an Weihnachten: Tipps für sichere Beleuchtung

03.12.2015
Mit diesen Tipps können Sie die Beleuchtung ganz einfach genießen

Mit einfachen Tipps für eine sichere Weihnachtsbeleuchtung können Sie den Lichterglanz ganz unbesorgt genießen. (Foto: Jürgen Fälchle)

Der erste Stollen ist verspeist, der erste Glühwein getrunken und das Haus ist weihnachtlich geschmückt. Die besinnliche Zeit des Jahres ist angebrochen. Damit Sie die Weihnachts- und Adventszeit sorglos genießen können, finden Sie hier die wichtigsten Tipps für eine sichere Weihnachtsbeleuchtung:

Lichterketten: Auf das Gütesiegel kommt es an

Mit dem Prüfsiegel GS beziehungsweise dem VDE-Zeichen können Sie sicher sein, dass die Lichtdekorationen den europäischen Sicherheitsvorschriften entsprechen. Wenn Sie die Lichterkette im Freien nutzen wollen, achten Sie zusätzlich auf das Kennzeichen IP 44. Von Produkten unbekannter Herkunft sollte man besser die Finger lassen: oft gibt es keine Sicherheitsprüfung und es drohen Schwelbrände durch überhitzte Kabel oder defekte Birnen. Kommt die Weihnachtsbeleuchtung aus dem Vorjahr zum Einsatz, sollte diese vor der Verwendung auf Beschädigungen überprüft werden. Wichtig: Achten Sie beim Austausch einer defekten Glühbirne unbedingt darauf, dass diese durch eine identische neue ersetzt wird. Birnen mit nicht entsprechender Leistung können hohe Hitze entwickeln und in der Nähe befindliche Dekorationsmaterialien oder Tannenzweige in Brand setzen.

Rüsten Sie FI-Schutz in Steckdosen nach

Trotz Vorsichtsmaßnahmen kann eine Lichterkette dennoch einmal defekt sein. Dann verhindert ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) gefährliche Stromunfälle. Er überwacht den Isolationszustand der elektrischen Anlage sowie der angeschlossenen Elektrogeräte und unterbricht bei Abweichungen sofort die Stromzufuhr. Ist kein FI-Schalter vorhanden, kann dieser auch nachträglich in die Steckdose integriert werden. Lassen Sie die Steckdose am besten von einem Elektrofachmann gegen eine mit FI-Schutz wechseln. Alternativ können Sie einen transportablen FI-Schutzschalter nutzen, die wie ein Adapter zwischen die Lichterkette und die Steckdose geschaltet werden.

Lichterglanz und Energiesparen schließen sich nicht aus

Eine herkömmliche Lichterkette mit 15 Glühlämpchen zu jeweils 7 Watt Leistung bei täglich achtstündigem Betrieb in sechs Wochen etwa 35 Kilowattstunden. LED-Lichterketten sind da deutlich energiesparender. Der Energieverbrauch einer ähnlichen Lichterkette mit LED-Lämpchen beträgt nur knapp ein Viertel, ohne dass Sie auf etwas verzichten müssen: die Farben sind inzwischen warm und stimmungsvoll, passend zur Weihnachtszeit. Ein weiterer Vorteil ist die geringere Hitzeentwicklung. LED-Lampen werden nicht so heiß und können daher auch gefahrlos in der Nähe von Papier, Stoffen oder ähnlichen trockenen Materialien verwendet werden.

Brandgefahr durch Rauchwarnmelder bannen

Was wäre die Adventszeit ohne echte Kerzen? Offenes Feuer kann aber auch schnell zur Gefahr werden. Mit Rauchwarnmeldern sind Sie auf der sicheren Seite, denn sie schlagen bei Rauchentwicklung rechtzeitig Alarm. Auch hier hat die Qualität höchste Priorität: Empfehlenswert sind Rauchwarnmelder mit VdS-Prüfzeichen oder einer Zertifizierung durch eine anerkannte Prüfstelle wie dem TÜV-Nord oder dem Kriwan-Testzentrum. Auch das unabhängige Qualitätszeichen „Q“ kennzeichnet hochwertige und langlebige Rauchwarnmelder. Für maximale Sicherheit sollten Sie Rauchwarnmelder möglichst in jedem Raum installieren. Wichtig: Kontrollieren Sie regelmäßig die Batterien der Rauchmelder und wechseln Sie sie gegebenenfalls aus

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