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Andere schützen: Mundschutz tragen

30.03.2020

Noch ist es ein ungewohntes Bild, auf der Straße Menschen zu treffen, die einen Mundschutz tragen. Doch immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass das Tragen eines Mundschutzes auch im Alltag helfen kann, andere vor Infektionen zu schützen. Vor allem dort, wo wir einander nur schwer ausweichen können, wie etwa beim Einkaufen im Supermarkt. Der Virologe Prof. Christian Drosten hat erklärt, dass bei einer Erkrankung an Covid-19, verursacht durch das SARS-Cov-2-Virus, die Menschen bereits dann infektiös sein können, wenn sie selbst noch keine Symptome verspüren. Sie können also ohne Wissen zu Krankheitsüberträgern werden. Wer dann selbst eine Maske trägt, verringert zumindest ein wenig das Risiko andere anzustecken. Auch wenn es aus Sicht des Virologen ein Für und Wider für das Tragen einer Schutzmaske besteht, betrachtet er vor allem den damit verbundenen psychologischen Effekt als wichtig. Es geht um Verantwortungsbewusstsein für die aktuelle Situation. Gleichzeitig weist Prof. Drosten darauf hin, dass keine Marktkonkurrenz entstehen darf. Medizinische Schutzkleidung muss dem Personal vorbehalten sein, das dieses zurzeit dringend benötigt. Weltweit sind diese Materialien jedoch schon knapp.

Unternehmen engagieren sich

Deshalb bilden sich nun zahlreiche Initiativen, die selbst Mundschutze nähen. Für den Eigenbedarf, aber auch für Pflegeheime oder städtische Einrichtungen. So rief vor einigen Tagen der Oberbürgermeister von Schwerin dazu auf, selbst genähte Atemschutzmasken zu spenden, um städtische Dienstleistungen abzusichern. Die Theaterschneiderei des Mecklenburgischen Staatstheaters hat mit der Produktion von Atemschutzmasken für Arztpraxen und Kliniken begonnen. Die Handwerkskammer Schwerin hat die Plattform „Markt der Möglichkeiten“ ins Leben gerufen, auf der sich Unternehmen listen lassen, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Produktion umgestellt haben. Dort sind auch solche Handwerksbetriebe erfasst, die jetzt Atemschutzmasken herstellen. Bitte erkundigt euch, ob dort Materialspenden, wie etwa alte Bettwäsche u.ä. benötigt werden.

Eigeninitiative ist gefragt

Doch auch im Netz finden sich nun viele zusammen. Manche spenden Material oder Geld, andere wiederum nähen. Neben zahlreichen Gruppen bei Facebook gibt es beispielsweise mit Worawo eine Plattform, die eine Munschutzaktion gestartet hat. Dort könnt ihr euch auch ein Schnittmuster für eine Maske herunterladen. Wer selbst nähen will, dem wollen wir hier Mut zusprechen. Das ist nämlich gar nicht so schwierig. Wichtig ist, dass der Stoff bei mindestens 60 Grad waschbar ist und die Maske gut am Kopf sitzt. Bei Durchfeuchtung sollte der Mundschutz gewechselt werden. Fragt bei Pflegeheimen oder Arztpraxen in eurer Nähe nach, ob Unterstützung gebraucht wird. Denn nur gemeinsam schaffen wir das!

Bleibt gesund! Euer #TeamZukunft

Im Netz finden sich viele zusammen: Manche spenden Material oder Geld, andere wiederum nähen. Foto: WEMAG / J. Apitz

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