Arbeit an heißem Eisen

8. August 2017
Traditionsreiches Schmiedehandwerk auf Trafostation der WEMAG Netz GmbH von Graffiti-Künstler Volgmann dargestellt

Traditionsreiches Schmiedehandwerk auf Trafostation der WEMAG Netz GmbH von Graffiti-Künstler Volgmann dargestellt. Foto: Maik Schrapers

WEMAG Netz GmbH zeigt Schmiedehandwerk auf Trafostation in Perdöhl

Das Transformatorenhäuschen vor der Schlosserei und Schmiede im Ort Perdöhl ist zu einem Blickfang geworden. Seit gestern zieren Metallbauer die ehemals schmucklose Hülle der Trafostation in der Dorfstraße 3. Initiiert wurde das Projekt von den Geschäftsführern der Schmiede selbst. Die drei Brüder Marco, Maik und Martin Schrapers führen das Geschäft, das von ihrem Vater Helmut Schrapers aufgebaut wurde, seit dem Jahr 2006 fort. Sie sind auf den Verteilnetzbetreiber WEMAG Netz GmbH zugegangen und haben sich um die künstlerische Gestaltung der Transformatorenstation beworben. „Als wir die Nachricht bekamen, dass unsere Station die Kriterien für eine Gestaltung erfüllt und die Umsetzung 2017 erfolgen kann, haben wir uns sehr gefreut. Noch größer war die Freude als der Vorschlag kam, das Schmiedehandwerk selbst auf der Station darzustellen. Tatsächlich zaubern wir aus den Materialien Eisen und Edelstahl auch oft Kunstwerke. Also passt diese moderne Graffitikunst zu unserer traditionsreichen Schmiedekunst doch ganz gut“, sagt  Maik Schrapers mit einem Lachen.

Seit dem Jahr 2006 arbeitet die WEMAG Netz GmbH mit dem freischaffenden Graffiti-Künstler Sebastian Volgmann und Gemeinden im Netzgebiet bei der Verschönerung von Trafostationen zusammen. „Uns ist wichtig, dass die Motive zusammen mit den Gemeinden ausgewählt werden. So können regionale Besonderheiten berücksichtigt werden. Gleichzeitig erhöhen die gestalteten Stationen die Akzeptanz der Energieversorgungsanlagen bei unseren Kunden“, sagt Michael Recht, der bei der WEMAG Netz GmbH Ansprechpartner für die Projektplanung ist.

Im Jahr 2017 sollen 11 Stationen gestaltet werden, 7 wurden bereits in verschönert. Seit Kurzem finden sich auch in Crivitz, in Ganzlin, in Hundorf, in Pampow und in Wöbbelin neue Attraktionen. Insgesamt hat der Rostocker Künstler schon etwa 140 Stationen im Auftrag der WEMAG Netz GmbH besprüht.

Wenn eine Gemeinde die Verschönerung der örtlichen Station wünscht, müssen die Transformatorenstationen bestimmte Kriterien erfüllen: Das Baujahr, der bauliche Zustand und der Standort unter Berücksichtigung des strategischen Netzkonzeptes müssen passen.