WEMAG Batteriespeicher

Wir setzen seit Jahren konsequent auf Ökoenergie. Dazu gehört auch, sich den Herausforderungen zu stellen, die die regenerative Energieerzeugung mit sich bringt. Aus diesem Grund haben wir 2014 zusammen mit dem Technologieunternehmen Younicos in Schwerin den größten kommerziellen Batteriespeicher in Europa gebaut. Er soll kurzfristige Netzschwankungen, die bei Wind- und Sonnenergie auftreten können, ausgleichen. Im Juni 2017 ist auch der Erweiterungsbau des Batteriespeichers fertiggestellt. Damit wird die Leistung von 5 Megawatt auf 10 Megawatt verdoppelt, die Kapazität wird von 5 Megawattstunden auf 14,5 Megawattstunden knapp verdreifacht.

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Batteriespeicher Schwerin
HAW Studenten vor dem Batteriespeicher
Innenaufnahme des WEMAG Batteriespeichers

Baustart für Erweiterung des WEMAG-Batteriespeichers 2016

Im Beisein von Mecklenburg-Vorpommerns Energieminister Christian Pegel starteten im Oktober 2016 feierlich die Bauarbeiten für die Erweiterung des WEMAG-Batteriespeichers. Damit wird die Leistung von 5 Megawatt auf 10 Megawatt verdoppelt, die Kapazität wird von 5 Megawattstunden auf 14,5 Megawattstunden knapp verdreifacht. Die Erweiterung wird in einem etwa 20 mal 15 Meter großen Gebäudeteil errichtet, der zusätzliche Batterien, Transformatoren und Leistungselektronik enthalten wird. Ziel des Projekts ist es, die verfügbare Leistung für Systemdienstleistungen zu erhöhen. Das Batteriespeicherkraftwerk wird aktuell zur Frequenzstabilisierung in der Primärregelleistungsvermarktung eingesetzt. Durch den Wegfall rotierender Massen in den dampfgetriebenen Stromgeneratoren im Rahmen der Energiewende müssen neue Technologien Systemdienstleistungen wie Frequenz- und Spannungsstabilität übernehmen.
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Erster Spatenstich Erweiterungsbau Batteriespeicher

v.l.n.r. Alexander Schönfeldt , Vertriebsleiter Younicos AG; Thomas Lust, stellv. Geschäftsbereichsleiter Innovation und Umwelt der IHK zu Schwerin; WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Pätzold; Energieminister Christian Pegel; Tobias Struck, Geschäftsführer Batteriespeicher Schwerin GmbH & Co. KG

Wir sind als WEMAG Generalunternehmer des Projekts Speichererweiterung "Schwerin2". Der Baustart in 2016 wird zum Startschuss für ein neues Geschäftsfeld, da wir den Speicher wie für einen Kunden errichten und unseren künftigen Projektpartnern oder Investoren unsere Fähigkeiten in der Anlagenerrichtung demonstrieren.

Tobias Struck, Leiter Energiespeicher und Projekte

Batteriespeicher Schwerin

Eine Batterie für alle Fälle: WEMAG-Speicher zeigt Schwarzstartfähigkeit

Erstmals soll in Deutschland ein stationärer Großspeicher für den Wiederaufbau des Stromnetzes nach Großstörungen im elektrischen Versorgungsnetz sorgen. Im Rahmen des Demonstrationsprojektes „Kickstarter“ erhält unser Batteriekraftwerk ein Upgrade seiner Steuerungssoftware sowie seiner technischen Anlagen. In Zukunft soll es in Kombination mit EEG-Anlagen und Gas- und Dampfturbinenkraftwerken (GuD) dafür sorgen, dass das Stromnetz nach Großstörungen schnell wiederhergestellt wird und so Schäden in Millionenhöhe vermieden werden.
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Gerade im Hinblick auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und die künftige Abschaltung alter Kraftwerke ist es notwendig, in Technologien zu investieren, die nicht nur den Strombedarf decken, sondern auch die Versorgungsqualität und Netzstabilität sicherstellen.

Energieminister Christian Pegel

Eröffnung des Batteriespeichers in 2014

In Schwerin eröffnete Energieminister Sigmar Gabriel mit  Ministerpräsident Erwin Sellering Europas größten kommerziellen Batteriespeicher. Wir können mit dem Speicher vollautomatisch kurzfristige Schwankungen der Frequenz ausgleichen, die bei der Einspeisung von Strom aus regenerativen Energien ins Netz auftreten. Da wir fast ausschließlich Ökostrom in unserem Netzgebiet verteilen, war dieser Schritt notwendig geworden. „Er ist die technisch beste Lösung, um die naturbedingten Schwankungen aus regenerativer Einspeisung auszugleichen. Zudem ist das wirtschaftlich sehr attraktiv“, stellt Thomas Pätzold, technischer Vorstand der WEMAG fest. Bundesminister Sigmar Gabriel ergänzt: „Das Batteriekraftwerk der WEMAG ist […] ein gutes Beispiel für das Engagement kommunaler Energieversorger für die Energiewende, welches auch andernorts in Deutschland Schule machen kann.“

Vier Personen legen den Schieberegler zu Eröffnung um

Erwin Sellering, Thomas Pätzold, Sigmar Gabriel und Clemens Triebel (v.l.) nehmen den Batteriepark in Betrieb.

Erster Spatenstich Batteriespeicher 2013

Caspar Baumgart, Thomas Pätzold, Erwin Sellering, Jürgen Becker, Angelika Gramkow, Clemens Triebel (v.l.) beim Spatenstich des Batteriespeichers

Erster Spatenstich im September 2013

"Jedes Megawatt an installierter Batterie ersetzt das Zehnfache an sonst für die stabile Stromversorgung benötigter konventioneller Kraftwerksleistung. So schaffen wir schnell mehr Platz für Wind- und Sonnenenergie in unseren Netzen“, meint Clemens Triebel, Gründer und Vorstand von Younicos. „Im Netzgebiet der WEMAG sind knapp 800 Megawatt Anschlussleistung aus regenerativen Quellen installiert. Etwa 80 Prozent der verbrauchten Strommengen werden hier aus Erneuerbaren Energien gewonnen“, erklärt WEMAG-Vorstand Thomas Pätzold. Der Standort Schwerin sei daher optimal, so Pätzold. Der Schweriner Batteriespeicher soll trotz seines Pilotcharakters wirtschaftlich betrieben werden. „Nach der Anschubfinanzierung durch das Innovationsprogramm des Bundesumweltministeriums in Höhe von 1,3 Mio. Euro wird der Großspeicher sein Geld am Primärregelenergiemarkt verdienen“, erklärte Pätzold.
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