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Gemeinsam stark auf dem Platz: Henni und Frieda über Teamgeist, Fairness und ihre Leidenschaft für Fußball

Der Mädchenfußball in Mecklenburg-Vorpommern wächst und begeistert immer mehr junge Spielerinnen. Beim FSV 02 Schwerin stehen mit Henni und Frieda zwei zwölfjährige Fußballerinnen auf dem Platz, die zeigen, was den Sport für sie so besonders macht: Teamgeist, Zusammenhalt und die Freude am gemeinsamen Spiel.

Vom Garten auf den Fußballplatz

Die Begeisterung für Fußball begann bei beiden schon früh. Frieda erinnert sich daran, wie sie mit ihrem Bruder und ihrem Vater im Garten spielte. „Ich habe schon seit ich ganz klein war gespielt“, erzählt sie. Der Wunsch, Fußball im Verein zu spielen, führte sie schließlich zum FSV 02 Schwerin, wo sie inzwischen seit zweieinhalb Jahren aktiv ist.

Auch Henni fand über die Familie zum Fußball. Ihr Cousin spielte bereits im Verein, und bei gemeinsamen Spielen bei der Oma entstand der Wunsch, es selbst auszuprobieren. „Ich habe davor auch andere Sportarten probiert, aber die fand ich nicht so cool“, sagt sie. Heute spielt sie bereits seit vier Jahren beim FSV.

Der Mädchenfußball in Mecklenburg-Vorpommern wächst und begeistert immer mehr junge Spielerinnen. Henni und Frieda sind bereits aktive Spielerinnen beim FSV 02 Schwerin

Jede hat ihre Rolle

Während Henni meist auf den Außenpositionen im Angriff unterwegs ist, fühlt sich Frieda in der Abwehr zuhause. Henni mag vor allem die Bewegung nach vorn: „Wenn ich hinten spielen würde, würde ich immer mehr nach vorne rennen.“ Deshalb sehen auch ihre Trainerinnen und Trainer ihre Stärken im Offensivspiel.

Bei Frieda ist es genau andersherum. Sie schätzt die Verantwortung in der Defensive: „Man kann Tore verhindern und muss viel Körpereinsatz zeigen. Das macht total viel Spaß.“

Trotzdem bleiben beide offen für neue Erfahrungen. Das Mittelfeld finden sie besonders spannend, weil dort sowohl offensive als auch defensive Aufgaben gefragt sind.

Was ein gutes Training ausmacht

Am meisten Spaß macht den beiden, wenn beim Training möglichst viel mit dem Ball gearbeitet wird. „Wenn wir nicht die ganze Zeit stehen müssen“, sagt Henni und lacht. Frieda ergänzt, dass längere Spielformen besonders motivierend seien. Denn genau dort könne man vieles lernen und direkt anwenden.


Auch bei Spielen kommt es für die beiden auf mehr an als nur das Ergebnis. Wichtig sind schnelles Zusammenspiel, gute Pässe und gegenseitige Unterstützung auf dem Platz.

Gemeinsam stark auf dem Platz.

Aufgeben ist keine Option

Besonders stolz sind Henni und Frieda auf den Zusammenhalt ihrer Mannschaft. Gerade wenn ein Spiel nicht nach Plan läuft, motivieren sich die Spielerinnen gegenseitig. „Man spielt nicht für sich, sondern für das Team“, sagt Frieda. Dieser Gedanke helfe ihr, auch in schwierigen Situationen weiterzukämpfen. 

Henni erlebt das ähnlich: „Wir sind als Team richtig gut zusammengewachsen.“ Das merke man nicht nur in den Spielen, sondern auch im Umgang miteinander.

Unvergessliche Fußballmomente

Ihre schönsten Erinnerungen haben beide mit Spielen verbunden, in denen die Mannschaft großen Kampfgeist gezeigt hat. Henni erzählt von einer Partie gegen ein besonders starkes Team, in der ihre Mannschaft zunächst deutlich zurücklag. Statt aufzugeben, kämpften sich die Spielerinnen zurück und erreichten noch ein Unentschieden. „Wir haben uns gegenseitig aufgemuntert und einfach weitergemacht“, erinnert sie sich. Auch Frieda denkt gern an ihr erstes Spiel für die Mannschaft zurück. Obwohl sie als Abwehrspielerin auflief, gelang ihr ein wichtiger Treffer, der das Team wieder aufbaute.

Teamgeist als Erfolgsrezept

Wenn die beiden über ihre Mannschaft sprechen, wird schnell deutlich, welchen Stellenwert das Team für sie hat. Henni, die gleichzeitig Kapitänin ist, beschreibt die Stimmung in der Mannschaft so: „Alle sind nett zueinander, keiner wird ausgeschlossen.“ Für Frieda gehört der Zusammenhalt sogar zu den wichtigsten Dingen im Fußball überhaupt: „Wenn man ein tolles Team hat, dann spielt man auch gleich viel besser.“

Sie sind als Team richtig gut zusammengewachsen, findet Henni.

Wünsche für die Zukunft des Mädchenfußballs

Für die Zukunft wünschen sich beide vor allem, dass der Mädchenfußball weiter an Bedeutung gewinnt. Sie freuen sich darüber, dass immer mehr Mädchen den Weg auf den Fußballplatz finden.

Gleichzeitig hoffen sie auf mehr Aufmerksamkeit und mehr Zuschauerinnen und Zuschauer bei Spielen. Denn für Frieda steht fest: Mädchenfußball verdient genauso viel Anerkennung wie der Fußball der Jungen und Männer. Besonders wichtig ist ihr dabei ein fairer Umgang: Fußball sei kein Jungen- oder Mädchensport, sondern ein Sport für alle.

Neue Trikots, große Vorfreude

Zum Abschluss des Gesprächs konnten sich Henni und Frieda noch über ihre neuen Trikots freuen, die von der WEMAG für das Testspiel mit dem Perspektivteam aus Zarrentin gesponsert wurden. Das Urteil fiel eindeutig aus: „Richtig cool!“

Mit Spielerinnen wie ihnen hat der Mädchenfußball in Mecklenburg-Vorpommern beste Perspektiven. Ihre Begeisterung, ihr Teamgeist und ihre Leidenschaft zeigen, wie wichtig Vereine und Förderangebote für junge Talente sind. Genau hier setzt auch das Engagement der WEMAG gemeinsam mit dem Landesfußballverband Mecklenburg-Vorpommern an: Junge Mädchen sollen die Möglichkeit erhalten, den Fußball für sich zu entdecken, sich sportlich weiterzuentwickeln und langfristig für den Vereinssport begeistert zu werden. Mit ihrer aktuellen Kampagne rückt die WEMAG die Perspektivteams des LFV MV in den Mittelpunkt.

Anna Steyer

WEMI
Ihr persönlicher KI-Assistent.
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