Ausbildung von zu Hause – technische Azubis zeigen wie es geht
Homeoffice oder mobiles Arbeiten sind vor allem seit der Corona-Pandemie bereits zur Routine geworden – sogar für die technischen Azubis der WEMAG Netz GmbH. Dennis Riemer ist angehender Elektroniker für Betriebstechnik im zweiten Lehrjahr. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass es in technischen Ausbildungsberufen möglich ist, von Zuhause aus zu arbeiten“, berichtet er. Doch es ist möglich. Und so sieht es aus:
Web-Konferenzen mit den anderen Azubis oder den Ausbildern gehören bereits zum Alltag. Dank Lernsoftware bekommen die Jugendlichen auch in den eigenen vier Wänden alle wichtigen Ausbildungsinhalte vermittelt. Wichtige Lehrgänge – zum Beispiel zum Thema Pneumatik – bereiten die Ausbilder ebenfalls fürs Homeoffice auf.
Praxisbezug dank Prüfgestell für zu Hause
„Schwierig wird es bei neuen Themen, bei denen uns dann der praktische Bezug fehlt. Mobiles Arbeiten ist sehr theoretisch, da man zu Hause natürlich nicht die Möglichkeiten hat wie im Betrieb“, so Riemer. Doch auch dafür gibt es eine einfache Lösung: Prüfgestelle, an denen beispielweise das Verdrahten geübt werden kann. Die können sich die Azubis einfach nach Hause holen und damit für den ersten Teil ihrer ersten Abschlussprüfung üben.
Alles in allem also gar nicht so schlimm, so eine Ausbildung von zu Hause. „Wir Azubis werden trotzdem gut betreut und auf die Prüfungen vorbereitet. Unsere Ausbilder machen sich immer Gedanken was sie uns für Aufgaben geben können. Bei Fragen können wir uns jederzeit bei ihnen melden“, erklärt Dennis Riemer. Nur der Kontakt zu den Kollegen fehlt. „Es ist doch schöner, wenn man seine Kollegen persönlich um sich hat“, gibt Riemer zu und hat damit völlig Recht.
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