Waldkinder feiern Holzwippe

13. Oktober 2017
Waldkinder feiern Holzwippe

WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller löst mit dem kleinen Geschenk bei den Erzieherinnen Kerstin Houdelet, Grit Werner und Monika Audorff (v.li.) sowie den Kindern des Waldkindergartens Dechow gleichermaßen große Freude aus. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

WEMAG schenkt Kindergartengruppe ein begehrtes Spielgerät

Gespannt schauen die Kinder den Waldweg hinunter. Als sie eine Wippe in der Hand des Mannes erkennen, bricht großer Jubel aus. Wie ein Relikt wird der Dreisitzer von den Kinderhänden übernommen und vorsichtig auf dem Waldboden abgesetzt. Die Erzieherin teilt kurz die erste Gruppe ein und schon beginnt ein ausgelassenes Auf und Ab. „Vor einigen Jahren haben wir von der Kita in Carlow genau solch eine Wippe geschenkt bekommen, die noch aus einer Kita-Weihnachtsaktion der WEMAG vor vielen Jahren stammt. Doch diese ist jetzt zur Reparatur“, erklärt die Erzieherin Grit Werner die Freude und teilt bereits die nächste Gruppe zum Wippen ein.

Auch der Überbringer, WEMAG-Geschäftskundenbetreuer Mario Möller, freut sich darüber, wie die Holzwippe gefeiert wird. „Nachhaltigkeit und ökologisches Engagement sind sowohl für die WEMAG als auch für den Waldkindergarten Dechow ein wichtiges Thema. Hier ist das Spielgerät in guten Händen“, meint Mario Möller bei der Übergabe.

 

Der Waldkindergarten Dechow „Die Wildsprösslinge“ ist einer der ersten und wenigen Waldkindergärten in Mecklenburg-Vorpommern. Seit Mai 2008 verbringen die Drei- bis Sechsjährigen den abwechslungsreichen Kindergartentag im 80 Hektar großen Mischwald zwischen Groß Molzahn und Dechow. „Hier haben wir uns auf bisher 24 Waldplätzen mit den jeweils verschiedenartigen Gegebenheiten eingerichtet“, erläutert Erzieherin Kerstin Houdelet.

Die Waldkindergartengruppe ist die meiste Zeit des Tages draußen. Dabei spielt das Wetter nicht die entscheidende Rolle. Eher bestimmen kleine besondere Entdeckungen, gemeinsame Erlebnisse, durchlebte Konflikte und Naturprojekte die Zeit im Wald. Auf einer kleinen Anhöhe befindet sich ein Bauwagen als Materiallager und Notunterkunft bei schlechtem Wetter.

Mit der pädagogischen Arbeit im Lebensraum Wald wird Freude an der Natur gefördert – Grundlagen sie zu schützen, zu erhalten und zu achten werden gelegt. Die Naturerfahrungen sollen den Kindern helfen, sich in bestimmten Lebenssituationen zurecht zu finden. Zudem sollen natürliche Bewegungsanlässe und Möglichkeiten das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder stärken. „Mit dem Waldkindergarten wollen wir die Entwicklung des Kindes zu einer selbstbewussten, eigenverantwortlichen und gesellschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützen. Das gibt den Kindern die Chance, einen selbstverständlichen, vertrauten Bezug zur Natur zu gewinnen“, sagt die Erzieherin Monika Audorff.