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Erste eigene Wohnung, erste Entscheidung beim Stromvertrag

Strom aus Wind, Wasser und Solar. Ohne Kompromiss.

„Für grünen Strom zahl’ ich mehr.“  Der Satz hält sich zäh in den Köpfen. Jedoch stimmt er schon längst nicht mehr. Lies hier alle Infos über Strom aus erneuerbaren Energien und zertifizierte Tarife.

Junge Frau steht auf einer Leiter und befestigt etwas an der Decke in einem hellen Raum mit offenen Fenstern.

Der hartnäckige Preismythos über Ökostrom

Der Einzug in die erste eigene Wohnung wirbelt zwei Impulse durcheinander. Einerseits willst du deinen CO₂-Fußabdruck verkleinern. Andererseits zwingt dich die Inflation und die wirtschaftliche Lage dazu, dich finanziell einzuschränken.

Laut Mintel-Daten sparen aktuell 61 Prozent der Gen-Z bewusst mehr als im Vorjahr1. Inmitten dieser Zerreißprobe steht die Entscheidung für den Stromvertrag: Musst du dein grünes Gewissen opfern, um Miete und Kaution zu stemmen? Schnell kommt der Gedanke auf: „Für grünen Strom zahle ich doch am Ende bestimmt drauf.“ Doch dieser Preismythos ist längst überholt.

Der Glaube an den teuren Ökostrom stammt aus der Zeit der EEG-Umlage. Sie trieb den Preis für alle Arten von Strom künstlich nach oben. Auf ihrem Höchststand 2017 lag sie bei 6,88 ct/kWh, zuletzt 2022 noch bei 3,72 ct/kWh2. Seit Januar 2023 ist sie komplett abgeschafft. Seitdem produzieren Wind- und Solaranlagen Strom bei den reinen Erzeugungskosten oft günstiger als Kohle oder Gas, einfach weil keine schwankenden Rohstoffkosten mehr anfallen. Ein Windrad braucht keinen Brennstoff, ein Kohlekraftwerk schon. Kurz gesagt: Ökostrom kostet heute nicht mehr als Strom aus fossilen Quellen, oft sogar weniger.

Teuer bleibt vor allem die Grundversorgung. Sie ist der automatische Auffangtarif, in den jede Wohnung ohne eigenen Vertrag fällt, und sie ist fast immer die teuerste Option am Markt. Ein Wechsel aus der Grundversorgung kann je nach Netzgebiet und Verbrauch mehrere Hundert Euro sparen. Für eine WG oder eine Einzelwohnung mit kleinerem Verbrauch fällt die Summe geringer aus, bleibt aber dennoch spürbar.

Der Preisunterschied zwischen Öko und Standard setzt sich ohnehin nur aus einem Bruchteil des Gesamtpreises zusammen. Netzentgelte, Steuern und Abgaben sind bei jedem Anbieter identisch, egal ob grün oder grau. Der einzige Unterschied liegt in der Beschaffung, also woher der Strom stammt. Genau dort hat sich die Kostenlage in den letzten Jahren gedreht. Und zwar zugunsten von Wind und Sonne.

Warum die monatliche Kündbarkeit zählt

Viele Standardtarife ketten dich für ein oder zwei Jahre an einen Anbieter. Verpasst du die Kündigungsfrist, verlängert sich der Vertrag automatisch. Für eine Lebensphase, in der ein Umzug, ein Auslandssemester oder ein neuer Job deinen Alltag jederzeit auf den Kopf stellen können, ist das ein unnötiges Risiko.

Eine starre Bindung passt einfach nicht zu Plänen, die sich alle paar Monate neu sortieren. Achte beim Abschluss deines ersten Stromvertrags deshalb auf die Kündigungsfrist. Monatlich kündbar bedeutet, dass du jederzeit ohne Begründung wechseln kannst.

Die heimliche Kostenfalle beim Einzug

Du drehst den Schlüssel um, trittst über die Türschwelle und drückst den Lichtschalter im Flur. Und genau in diesem Moment bist du in eine Kostenfalle getappt. Denn mit dem ersten Lichtstrahl hat sich im Hintergrund automatisch dein erster Stromvertrag aktiviert: die kostspielige Grundversorgung.

Der Gesetzgeber hat das so geregelt, damit niemand im Dunkeln sitzt. Was in der Rechtssprache konkludentes Verhalten heißt, bedeutet einfach gesagt, dass Nichtstun als Unterschrift gewertet wird. Ohne den aktiven Wechsel zu einem anderen Anbieter läuft dieser teure Tarif dann immer weiter.

Seit dem 06. Juni 2025 kommt noch etwas dazu. Eine rückwirkende Anmeldung ist nicht mehr möglich. Früher ließ sich ein verpasster Wechsel notfalls im Nachhinein korrigieren, das geht heute nicht mehr. Ein Wechsel wirkt nur noch ab dem Tag der tatsächlichen Anmeldung. Wer also erst nach drei Monaten in der Grundversorgung an den Wechsel denkt, zahlt diese drei Monate in jedem Fall zum teuersten Tarif, ohne Chance auf nachträgliche Korrektur.

Praktisch heißt das: Schiebe die Entscheidung nicht vor dir her, denn der Einzugstag ist der perfekte Moment für den Wechsel. Halte den aktuellen Zählerstand direkt bei der Übergabe auf einem Foto fest und melde dich sofort bei deinem Wunschanbieter an. Wenn du diese fünf Minuten am Anfang investierst, sparst du für den Rest der gesamten Mietzeit bares Geld. Doch bevor du jetzt überhastet den erstbesten Vertrag abschließt, musst du ein wichtiges Detail kennen: den Unterschied zwischen echtem Ökostrom und einer reinen Mogelpackung.

Echter Ökostrom versus Mogel-Tarife

Nicht jeder Tarif mit grünem Label hält, was er verspricht. Manche Anbieter kaufen nur günstige Herkunftsnachweise aus dem Ausland zu, ohne den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland zu fördern. Aus der Steckdose kommt für alle Haushalte ohnehin exakt derselbe Mix. Denn das Stromnetz ist wie ein großer, gemeinsamer See, in den alle Kraftwerke ihren Strom hineinschütten. Egal ob sauber oder schmutzig. Der Unterschied liegt rein in der Buchhaltung. Dein Tarif garantiert lediglich auf dem Papier, dass der Anbieter die von dir verbrauchte Menge an Ökostrom irgendwo in diesen großen See einspeist.

Damit der Ökostrom-Tarif kein Mogel-Tarif ist, braucht es verlässliche Gütesiegel von unabhängigen Prüfinstanzen. Sie sind der einzige Weg für Verbraucherinnen und Verbraucher, echten Klimaschutz von reinem Greenwashing zu unterscheiden.

Ein Beispiel für einen solchen unabhängig geprüften Tarif ist der WEMAG Ökostrom Young. Er richtet sich an junge Erwachsene unter 30 in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 100 Prozent Strom aus Wind, Wasser und Solar, monatlicher Kündbarkeit und 50-Euro-Willkommensbonus.

WEMAG betreibt das Netz in der Region zwischen Schwerin und Wittenberge, beliefert aber Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland mit Ökostrom. Der TÜV NORD prüft den Tarif seit 2008 jährlich auf seine Herkunft, zuletzt 2025 erfolgreich. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, findet mit Ökostrom Direkt einen Tarif, dessen Strom bilanziell rund 30 Windkraftanlagen in Deutschland zugeordnet wird, die auch nach dem Ende ihrer EEG-Förderung weiter erneuerbare Energie erzeugen – in Kürze buchbar, später auch als Young-Variante.

Strom, der in dein Budget passt: WEMAG Ökostrom Young

  • Herkunft: zu 100 Prozent aus Wind, Wasser und Solar.
  • Geprüfte Qualität: Der TÜV NORD prüft seit 2008 jährlich – die letzte Kontrolle 2025 wurde erfolgreich abgeschlossen.
  • Volle Freiheit: Monatlich kündbar, ganz ohne starre 12-Monats-Bindung.
  • Spar-Vorteil: 50-Euro-Willkommensbonus, die direkt im Tarifrechner eingerechnet sind.
  • Durchblick bei den Kosten: 2022 ausgezeichnet mit Platz 1 in Mecklenburg-Vorpommern für die kundenfreundlichste Rechnung.
  • Kein unnötiger Papierkram für dich: Die WEMAG übernimmt die Kündigung deines Altvertrags komplett, sodass du keine lästigen Schreiben aufsetzen musst.
  • Sichere Versorgung: Der Strom läuft während des gesamten Wechsels ununterbrochen weiter.

In drei Schritten zum WEMAG Ökostrom Young

1. Daten eingeben

Tippe deine Postleitzahl und deinen geschätzten Verbrauch in den Tarifrechner – dein 50-Euro-Bonus wird sofort automatisch abgezogen.

2. Tarif sichern

Wähle den Ökostrom Young aus und ergänze in wenigen Minuten deine wichtigsten Daten für den Vertrag.

3. Zurücklehnen

Die WEMAG kündigt deinen alten Anbieter, meldet dich beim Netzbetreiber an und regelt alles Weitere komplett im Hintergrund.

Keine Kompromisse für die ersten eigenen vier Wände

Lass dir beim Start in dein eigenes Leben keinen Knebelvertrag aufdrücken. Mit dem Ökostrom Young musst du dich weder zwischen einem fairen Preis, geprüfter Ökostrom-Qualität noch deiner Freiheit entscheiden. Du sicherst dir einfach online deinen Tarif, nimmst den Bonus mit und bleibst absolut flexibel.

Häufige Fragen zu echtem Ökostrom, Bindungsfristen und Mogel-Tarifen

  • Kostet Ökostrom wirklich nicht mehr?

    Der WEMAG Ökostrom Young ist preislich vergleichbar mit Standardtarifen, oft günstiger, plus 50-Euro-Willkommensbonus.

  • Was kostet der Wechsel selbst?

    Nichts. WEMAG übernimmt Kündigung und Anmeldung.

  • Was genau prüft TÜV NORD?

    Der TÜV NORD prüft jährlich, ob der gelieferte Strom tatsächlich aus regenerativen Quellen wie Wind, Wasser und Solar stammt.

  • Wie lange bin ich gebunden?

    Gar nicht. Der Tarif hat keine feste Mindestlaufzeit und du kannst ihn jederzeit flexibel zum nächsten Monatsende kündigen.

  • Was passiert bei einem Umzug mit meinem Vertrag?

    Du hast zwei unkomplizierte Optionen: Entweder du nimmst deinen Ökostrom Young Tarif ganz einfach mit in deine neue Wohnung, oder du beendest den Vertrag dank der monatlichen Kündbarkeit flexibel und ohne lange Fristen zum Monatsende.

Redaktion

Hier schreibt das WEMAG-Expertenteam. Unsere Artikel vereinen redaktionelle Qualität mit tiefem technischem Fachwissen. Jeder Beitrag wird in enger Zusammenarbeit mit unseren Ingenieuren und Energieberatern erstellt, um Ihnen verlässliche Informationen und praxisnahe Lösungen für Ihre Energiezukunft zu bieten.

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