Drei Fragen an: Dr. Constantin Alsheimer
Dr. Constantin Alsheimer ist seit Mai 2024 Vorsitzender des WEMAG-Aufsichtsrates. Seit Januar 2024 ist er ebenfalls Vorsitzender des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft in München. Seine Karriere umfasst Stationen in verschiedenen Führungspositionen, unter anderem als Vorsitzender des Vorstandes der Mainova AG, Frankfurt/Main.
Sie sind seit rund 100 Tagen Vorsitzender des Vorstands der Thüga AG. Können Sie bitte eine kurze Bilanz ziehen? Wie haben Sie diese erste Zeit erlebt?
Ich habe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Thüga als sehr kompetent, offen und zugewandt erlebt, die Vorstandskollegen, Gesellschaftervertreterinnen sowie Geschäftsführungen der Partnerunternehmen haben mich sehr wohlwollend aufgenommen. Dafür bin ich sehr dankbar. Es ist spannend, viele neue Menschen kennenzulernen, denn mit neuen Menschen kommen auch neue Erkenntnisse. Das breite Spektrum an Themen, Aufgaben und Begegnungen macht den Reiz meiner neuen Aufgabe aus. Aktuell entwickeln wir die Strategie der Thüga weiter, dabei beziehen wir die Belegschaft, die Gesellschafter und Partnerunternehmen aktiv mit ein. Das ist eine große Herausforderung, ist aber auch sehr spannend, weil es eine so fundamentale und zukunftsweisende Sache ist, die von unterschiedlichen Interessensgruppen von Anfang an begleitet und mitgetragen wird.
Seit dem 1. Mai 2024 sind Sie außerdem Aufsichtsratsvorsitzender unserer WEMAG. Was haben Sie sich dabei vorgenommen und worauf freuen Sie sich besonders?
Die WEMAG ist ein großartiges und sehr erfolgreiches Unternehmen. Ich bin sehr stolz und dankbar in meiner Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender die WEMAG auf ihrem weiteren Erfolgskurs begleiten zu dürfen. Ich freue mich auf die Gespräche und Diskussionen mit Ihnen, denn hier vor Ort wird die Energiewende umgesetzt, hier werden die Herausforderungen und Lösungen für eine klimafreundliche Energie- und Wärmeversorgung konkret. Neben meiner eigentlichen Arbeit als Aufsichtsratsvorsitzender sehe ich meine Aufgabe auch darin, das Wissen und die Erfahrungen, welche die WEMAG-Mannschaft sammelt, für die Thüga fruchtbar zu machen und die Zusammenarbeit in der Thüga-Gruppe zu vertiefen.
Sie haben sehr verantwortungsvolle und sicher auch zeitintensive Funktionen. Wie laden Sie Ihre Batterien an den Feierabenden auf?
Meine wichtigste „Tankstelle“ ist die Familie, gemeinsame Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern – aber auch im weiteren Familien- und Freundeskreis ist mir besonders wichtig. Außerdem treibe ich regelmäßig Sport, bin gerne in der Natur und gehe Wandern.
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