Erster E-Mobility Showroom in MV eröffnet

06.08.2014 - 00:00
Energieminister Christian Pegel, Geschäftsführer Raymond See, Fiat-Autohändler Hans Busse und WEMAG-Vorstand Thomas Pätzold

Energieminister Christian Pegel, Geschäftsführer Raymond See, Fiat-Autohändler Hans Busse und WEMAG-Vorstandsmitglied Thomas Pätzold haben die mobile Energiewende im Griff (von li.)

Nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen können Interessierte im Showroom der neu eröffneten ReeVOLT!-Energiewelt im Schweriner Autohaus Busse besichtigen. In diesem zeigt die WEMAG mit ihrem E-Mobility-Partner Busse und dem Hamburger Elektroautopionier Karabag, das regionale und dezentrale Energieerzeugung und Elektromobilität sehr erfolgreiche, nachhaltige und sich gegenseitig ergänzende Technologien sind. Und das kommt an.

Mecklenburgs Energieminister Pegel besuchte auf seiner Sommertour die ReeVOLT!-Energiewelt und sagte dazu: "Ich bin beeindruckt, wie gekonnt die WEMAG eine Nische am Automobilmarkt besetzt hat. Das hilft, ein neues Kapitel für eine schadstoffarme und ressourcenschonende Mobilität in Mecklenburg-Vorpommern und auch weit darüber hinaus aufzuschlagen“.

Mit dem Konzept, das hinter der Marke ReeVOLT! steckt, ist die WEMAG Vorreiter in Europa. Denn es verbindet nachhaltig erzeugten Strom aus Photovoltaikanlagen mit kleinen Stromspeichern im Haus, die nicht genutzt Energien zu einem späteren Zeitpunkt nutzbar machen. Damit können Verbraucher bis zu 60 Prozent des verbrauchten Stroms aus eigener Produktion abdecken. Die Autobatterien können hierbei gegebenenfalls als zusätzlicher Speicher dienen. Besonders attraktiv wird dieses Konzept durch die Möglichkeit, Akkus zu mieten. So entfällt ein wesentlicher Kostenfaktor beim Thema Energiespeicherung und damit auch bei der Frage, ob und wann sich der Kauf eines E-Autos lohnt.

Europaweit gibt es kein anderes Energieunternehmen, das erfolgreich in die Entwicklung und den Vertrieb von Elektrofahrzeugen investiert hat. Der WEMAG ist dies mit der Mehrheitsübernahme des E-Auto Herstellers Karabag und dem nachhaltigen ReeVOLT!-Konzept gelungen.

Dem E-Mobility-Netzwerk von WEMAG und Karabag  sind bereits mehr als 450 Werkstätten und Autohäuser beigetreten. So erhalten Kunden ein engmaschiges Servicenetz im Norden.

Raymond See, Geschäftsführer Karabag Elektroauto GmbH, ergänzt: „Regenerative und dezentrale Energieerzeugung bieten zusammen mit Elektromobilität ein großes Potenzial für die Erreichung der Klimaschutzziele und bieten darüber hinaus schon jetzt eine wirtschaftliche Alternative zu Verbrennungsmotoren“.

Elektromobilität ist nicht das einzige neue, innovative Geschäftsfeld, das sich die WEMAG in den vergangenen Jahren erschlossen hat. Derzeit wird in Schwerin der größte, kommerziell genutzte Batteriespeicher Europas errichtet. Der Startschuss für die Inbetriebnahme soll plangemäß noch in diesem Jahr erfolgen. Interesse an dieser Speichertechnologie haben europaweit bereits mehrere Institutionen bekundet.

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