Sei schlau, sei wie Greta!

17.01.2019

In Schweden schwänzt ein 15-jähriges Mädchen jeden Freitag die Schule, um vor dem schwedischen Parlament für den Klimaschutz zu demonstrieren. Greta Thunberg ruft Kinder überall in der Welt auf, sich für Maßnahmen gegen den Klimawandel einzusetzen. In Gretas Fall hat der Schulstreik geholfen, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Sie war sogar zur Klimakonferenz im polnischen Kattowitz eingeladen.
Nun will hier niemand zum Schulstreik aufrufen. Ganz im Gegenteil! Doch Greta hat in Polen eine wichtige Sache gesagt: „You’re never to small to make a difference”. Du bist niemals zu klein, um einen Unterschied zu machen. Und genau dort setzt der Energiesparmeister-Wettbewerb an. Welche Ideen können Schüler für den Schutz des Klimas einbringen?

Foto: Adobe Stock/tonefotografia

Mach den Unterschied!

Bereits zum elften Mal werden Deutschlands beste Klimaschutz-Schulen gesucht. Ob Grundschule, Gymnasium oder Berufliche Schule: Alle können mitmachen. Ideen zum schonenden Umgang mit Ressourcen sind gefragt. Die Anmeldung erfolgt im Internet auf der Projektseite der Energiesparmeister. In jedem Bundesland wird das beste Projekt ausgezeichnet. Die 16 Landessieger und Sonderpreisträger können Geld und Sachpreise im Gesamtwert von 50.000 gewinnen. Außerdem übernehmen Unternehmen wie die WEMAG eine Patenschaft und begleiten die Schulen bei der Umsetzung ihrer Projekte auf dem Weg in den Bundeswettbewerb.  Dass Klimabewusstsein in Schulen durchaus einen Unterschied macht, verdeutlichen Zahlen, die Lothar Eisenmann, Geschäftsführer des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) und seit zehn Jahren Jurymitglied beim Energiesparmeister-Wettbewerb, bereithält: „Allein durch ihren Strom- und Heizenergieverbrauch verursacht eine mittelgroße Schule rund 300 Tonnen CO2 jährlich. Klimaschutzprojekte in Schulen tragen dazu bei, diesen großen CO2-Fußabdruck zu verringern“.

Nachhaltigkeit wird groß geschrieben

Die Arche Schule in Waren an der Müritz hat im vergangenen Jahr mit ihrem Klimaschutzprojekt die Jury überzeugt. Klimaschutz und Nachhaltigkeit stehen in der Grundschule auf dem Stundenplan. Es wird auf Einwegplastik verzichtet und bei der Verpflegung setzt die Schule auf Regionalität. 2.500 Euro Preisgeld und eine Patenschaft mit der WEMAG krönen das Engagement. „Ich bin überzeugt davon, dass die jungen Schülerinnen und Schüler der evangelischen Grundschule Waren auf dem richtigen Weg sind. Klimaschutz braucht oft einen langen Atem“, sagt Thomas Murche, technischer Vorstand der WEMAG und berichtet von den Klimawäldern, die die WEMAG seit fast zehn Jahren mit ihren Kunden pflanzt. Ein Projekt von dem erst die nachfolgenden Generationen profitieren werden. Zwar hat es für die Warener Grundschüler letztlich nicht zum Bundessieg gereicht – ein Sieg für die Umwelt ist es jedoch allemal.

 

 

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