Erster Wintersturm 2015 hält WEMAG Netz in Atem

11.01.2015
Orkane Felix und Elon sorgten für Schäden am Stromnetz

Die Orkane Felix und Elon hielten die Mitarbeiter der WEMAG in Atem. Foto: Fotolia.de

Zur aktuellen Situation im Stromnetz der WEMAG Netz GmbH

Schwerin, 11.01.2015, 11:00 Uhr: Die Orkane Elon und Felix verursachten am 9. und 10. Januar im gesamten Netzgebiet der WEMAG mehrere Störungen in der Mittel- und Niederspannungsebene (20-kV/0,4-kV). Kunden konnten vorrübergehend in der Netzregion nicht mit Strom versorgt werden. Besonders betroffen waren die Bereiche um Bützow, Ludwiglust und Perleberg.

Bis zum Abend des 10. Januar war der größte Teil der Kunden wieder mit Strom versorgt. Einige Störungen in der Mittelspannungsebene waren am Sonntagvormittag noch nicht behoben. In den Bereichen Conow, Karstädt, Perleberg, Laage und Schwaan waren einige Kunden in den Morgenstunden noch von der Stromversorgung abgeschnitten. Hier waren teilweise Leitungsseile gerissen, da entwurzelte Bäume in die Freileitungen fielen. „Als das Sturmtief an Stärke verloren hat, haben unsere Mitarbeiter und die unserer Partner sofort mit den Reparaturmaßnahmen begonnen. Wir rechnen damit, dass die Versorgung mit Strom in den stark betroffenen Bereichen vermutlich im Laufe des Tages sichergestellt werden kann“, berichtet Andreas Haak, Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH.

Bedingt durch den ungewöhnlich stark böigen Wind ist der größte Teil der Störungen durch Leiterseilschwingungen, herabfallende Äste und entwurzelte Bäume verursacht worden. In den meisten Fällen waren die Kunden binnen kurzer Zeit wieder ans Stromnetz angeschlossen. „Wir waren auf den ersten Wintersturm 2015 vorbereit und konnten so zügig die Störungen beseitigen oder die Stromversorgung mittels Umschaltungen sicherstellen“, sagt Haak. Der Verteilnetzbetreiber macht aber auch deutlich: „Solange die widrigen Witterungsverhältnisse bestehen und die notwendigen Reparaturarbeiten andauern, kann es zu weiteren kurzzeitigen Unterbrechungen in der Region kommen. Zum Teil sind die Reparaturarbeiten schwierig, insbesondere dort, wo aufgrund des anhaltenden Windes weitere Gefahren durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume drohen.“

Die Einsatzkräfte der WEMAG sind weiter in erhöhter Bereitschaft.

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