English with Native Speakers

29.07.2019

Als meine Hochschule, die DHSH, verkündete, dass wir unser Englisch-Modul in Irland absolvieren können, war mein Interesse sofort geweckt. Ich bin Lea Groß und absolviere mein duales Studium der Betriebswirtschaftslehre bei der WEMAG und so ging es für mich Anfang Juli 2019 in Irlands älteste Stadt, Waterford.

Meine Erwartungen

Ich war von Anfang an sehr gespannt auf das Land. Ich war noch nie da und habe mich gefreut, das Land, die spezielle Region und vor allem die Kultur etwas besser kennenzulernen. Das erste, was ich mit Irland in Verbindung gebracht habe, ist Guinness und schlechtes Wetter. Zumindest das zweite kann ich nicht bestätigen. Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, da wir über die drei Wochen fast täglich strahlenden Sonnenschein hatten. Der Linksverkehr hat mir ein wenig Sorgen bereitet, aber nach der ersten Woche ging auch das ohne Probleme.

Die Anreise

Zwei meiner Kommilitonen und ich sind bereits einen Tag früher nach Dublin geflogen, um noch etwas von der Stadt zu sehen. Leider haben wir uns vorher nicht genügend damit beschäftigt, wo genau unsere Unterkunft für die Nacht lag. Darum konnten wir leider nicht direkt in Dublins Zentrum fahren, haben uns aber dennoch einen schönen Abend am Wasser gemacht.

Am nächsten Tag sind wir zurück zum Flughafen gefahren, um dort auf die anderen Studenten zu warten, die alle am Sonntag ankommen sollten. Nachdem der Fahrer Vinny uns dann abgeholt hat, begann die Fahrt nach Waterford.

Die Unterkunft im „Riverwalk“ ähnelte einem Studentenwohnheim. Es gab eine Gemeinschaftsküche mit einem Aufenthaltsraum und drei separate Zimmer mit Bad. Dort sollten meine Kommilitonen und ich jetzt die nächsten drei Wochen verbringen.
 

Unterricht und Universität

Wir besuchten während der drei Wochen das Waterford Institute of Technology. Die Universität wurde 1970 gegründet und wenn keine Semesterferien sind, findet man dort bis zu 10.000 Studenten. Dort haben wir an verschiedenen Kursen teilgenommen.

Die Veranstaltungen teilten sich in drei verschiedene Bereiche. General English, Business English und English for Academic Purposes. In General English ging es darum, das Schulwissen zu vertiefen und noch einige „neue“ Vokabeln zu lernen. Im Business English lernten wir, Präsentationen zu halten und Diagramme und Graphen auszuwerten. In dem Teil für Akademische Zwecke ging es hauptsächlich um das Erlernen von Kompetenzen für wissenschaftliches Arbeiten, wie zu Beispiel die Auswahl der richtigen Quellen und das korrekte Zitieren. Von 9:00 Uhr bis 14:30 Uhr waren wir in den Seminaren und danach hatten wir Gastvorlesungen zu verschiedenen Themen. In der zweiten Woche wurde uns auch die irische Musik nähergebracht und wir konnten zusammen mit einer Band irische Volkslieder singen und auch einen traditionell irischen Tanz lernen.

Freizeitaktivitäten

Am Ende der zweiten Woche hatten wir ein langes Wochenende. Viele haben sich ein Auto gemietet und haben die Gegend erkundet als Abwechslung zu unseren Fahrradtouren zur Universität. So sind auch wir auf große Tour gegangen und haben uns den Rock of Cashel angesehen. Der Berg mit der dazugehörigen Ruine gilt als irisches Wahrzeichen und als Sitz der Feen und Geister. Dann ging es weiter zu den Cliffs of Moher, den bekanntesten Steilklippen ganz Irlands. Der Ausblick war atemberauend und natürlich haben wir viele Fotos gemacht.

An den Donnerstagen hatten wir keinen langen Unterricht und konnten so nach Tramore fahren, um den Jungs beim Surfen zuzusehen. Unser durchgehend gutes Wetter hat leider keinen Spielraum für Wellen gelassen, aber eine schöne Abwechslung war es trotzdem.

Auch zusammen mit unserer Universität haben wir verschiedene Ausflüge gemacht. In der ersten Woche ging es gleich nach Kilkenny, eine Stadt im Südosten Irlands. Dort besichtigten wir das 1213 erbaute Kilkenny Castle, welches damals vor allem dazu diente, den Handel zu kontrollieren. Weiter ging es dann zur Smithwick´s Brewery, wo wir nach einer Führung auch das Bier probieren konnten. Der letzte Ausflug mit der Universität ging dann in das Waterford Crystal, eine Glasmanufaktur im Herzen der Stadt. Hier wurde der Prozess der Entstehung der Glaskunstwerke gezeigt und zum Ende der Führung wurden verschiedene Stücke ausgestellt. Alles in allem war zugegebenermaßen die Brauerei Tour unser Favorit, aber auch die anderen Ausflüge waren sehr schön, vor allem, weil das Wetter immer auf unserer Seite war.

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