Dankeschön!

30.11.2017 - 00:00

Im Oktober wüteten die Stürme Xavier und Herwart in Mecklenburg-Vorpommern. Im Leitungsnetz der WEMAG Netz GmbH hinterließen sie auf einer Fläche von etwa 3.000 Quadratkilometern eine Spur der Verwüstung. Bis zu 35.000 Menschen mussten zeitweise ohne Strom auskommen. Einen entscheidenden Beitrag zur Wiederherstellung der Stromversorgung leistete in diesen Tagen das Technische Hilfswerk (THW) :

Ohne den schnellen und effektiven Einsatz der freiwilligen Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes hätte die Wiederversorgung für viele unserer Kunden nicht so zeitnah erfolgen können

Andreas Haak, Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH.

 

Als Dankeschön gab es nun eine Spende in Höhe von 2.500 Euro an die THW-Helfervereine der Ortsverbände Schwerin, Ludwigslust und Rostock. Rund ihrer 50 Freiwilligen waren mit über 300 Arbeitsstunden Hand in Hand mit den Mitarbeitern der Netzdienststellen zwischen  Boizenburg, Hagenow, Wittenburg und Conow im Einsatz.

THW erhält Spende der WEMAG
Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks THW

Auf der Spendenübergabe am 28. November berichtete THW-Bereichsgeschäftsführer Michael Teuber von der Arbeit seiner Kolleginnen und Kollegen: „Unsere Unterstützung reicht von der technischen Hilfe im Bereich der Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur über Maßnahmen zur Gefahrenabwehr bis hin zu logistischen Unterstützungsleistungen wie z.B. Transportkapazitäten.“

Seit 2013 arbeiten die WEMAG Netz GmbH und THW in Sachen Versorgungssicherheit eng zusammen. Nach dem damaligen Elbehochwasser schlossen beide eine Kooperationsvereinbarung ab. Es war die erste Vereinbarung dieser Art im Land. Die Zusammenarbeit beschränkt sich jedoch nicht nur auf Krisensituationen. Darüber hinaus geht es auch um den Erfahrungsaustausch, hebt Andreas Casper, der für das Krisenmanagement der WEMAG mitverantwortlich ist, hervor: „Wichtig ist, dass wir auch außerhalb von Gefahrensituationen zusammenarbeiten. Mit dem THW führen wir regelmäßig Schulungen, technische Einweisungen sowie Übungen durch. Gerade in Notsituationen zeigt sich, wie wichtig eine stabile Stromversorgung ist. Wenn sie ausfällt, drohen zusätzliche Gefahren“. Das Technische Hilfswerk organisiert im Norden rund 6.000 freiwillige Helferinnen und Helfer, die bei Naturkatastrophen, Unfällen und anderen Unglücken Hilfe leisten.

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