Besuch aus Argentinien und Peru

20.07.2017 - 00:00
Praktikanten in der NetzleitstellePraktikanten bei der NetztourPraktikant bei der ParkplatzeinweisungPraktikanten beim Anlegen des KlettergeschirrsPraktikanten auf dem ÜbungsmastPraktikanten mit Ausbildungsleiter Frank Dumontie

Hola a todos! Mein Name ist Julián Fernández Tadich und ich komme aus Argentinien, genauer gesagt aus einer kleinen Stadt namens Olavarría. Die Stadt liegt in der Mitte von unserem Bundesland Buenos Aires. Im September 2016 hatte ich die Möglichkeit, für elf Monate als Austauschschüler in Deutschland zu wohnen.

Hola! Mein Name ist Gonzalo Chávez Canelo und ich bin achtzehn Jahre alt. Ich komme aus der Hauptstadt von Peru. Lima liegt in der Westzentrale Südamerikas. Durch das Rotary-Austausch-Programm mache ich wie Julián ein Austauschjahr, um die Sprache zu lernen und die Kultur kennenzulernen. Ich wohne schon elf Monate in Schwerin und Dümmer. In meinem Land bin ich schon mit der Schule fertig und möchte gerne ein Wirtschafts-Studium machen.

Seit September 2016 gehen wir beide auf das Goethe-Gymnasium in Schwerin zur Schule und machen vom 10.07. bis 20.07.2017 ein Praktikum bei der WEMAG AG im Bereich „Marketing und Unternehmenskommunikation“ sowie in der Gruppe „Personalentwicklung“.

Mit diesem Bericht möchten wir euch an unseren Erfahrungen teilhaben lassen, die wir bei der WEMAG erlebt haben.

Trotz des Umzugs einiger Abteilungen an unserem ersten Tag hatten wir eine Einführung, damit wir ein bisschen mehr über die Firma erfahren konnten. Bei einem Rundgang über das Betriebsgelände hatten wir die Möglichkeit, die Netzleitwarte zu besichtigen. Der Leiter der Abteilung Mittel-/ Niederspannung Herr Lembke zeigte uns, wie von dort aus das WEMAG-Stromnetz gesteuert wird. Natürlich haben wir auch beim Umzug geholfen, indem wir Kisten getragen oder z. B. die neuen Räume beschriftet haben.  

Am Dienstag haben wir verschiedene Excel-Listen bearbeitet und erhielten Einblicke in das Bewerberauswahlverfahren bei der WEMAG vom Bewerbungseingang über den Berufseignungstest, das Assessment Center bis zum Vorstellungsgespräch. Wir haben gemerkt, dass das Auswahlverfahren in Argentinien und Peru ganz anders abläuft, denn bei uns gibt es kein Ausbildungssystem wie hier in Deutschland.

Am Donnerstag haben wir gemeinsam mit den anderen Praktikanten der WEMAG eine Tour durch das WEMAG-Netzgebiet gemacht. Dabei haben wir das neue Batteriespeicherkraftwerk und das Umspannwerk Görries besichtigt.

Die Mitarbeiter der WEMAG sind wie eine Familie, die immer ganz nett zu uns waren und wir konnten uns richtig gut auf Deutsch verständigen. Wir haben uns die Kommunikation vorher schwieriger vorgestellt. Wir haben schnell Anschluss gefunden und konnten sogar am Donnerstag der ersten Woche gemeinsam mit dem Drachenboot-Team der WEMAG fahren. Es war eine schöne Erfahrung, obwohl wir am nächsten Tag unsere Arme nicht mehr fühlen konnten :-)

Wir haben bemerkt, dass man bei der WEMAG in vielen verschiedenen Abteilungen arbeiten kann. Man hat die Möglichkeit, als Techniker in dem großen Netzgebiet zu arbeiten oder im Bürobereich tätig zu sein, wie z. B. in der Personalabteilung, im Vertrieb, im Marketing oder in der Finanzabteilung.

Am Freitag unterstützten wir das Marketing bei den Vorbereitungen zur offiziellen Eröffnung der Erweiterung des Batteriespeicherkraftwerkes und übernahmen u.a. die Aufgaben der Parkplatzeinweiser. Ein Glück hatten wir gutes Wetter, denn dies ist nicht so oft der Fall hier in Deutschland.

Unsere zweite Woche begann mit einer Betriebsversammlung, auf der alle Mitarbeiter der WEMAG über die aktuellen Ereignisse informiert wurden. Es war etwas schwierig, alles zu verstehen, aber es hat sich spannend angehört. Im Anschluss waren wir dann gemeinsam mit ein paar Kollegen Döner essen – unser neues deutsches Lieblingsgericht.

Gemeinsam haben wir verschiedene Excel-Listen erstellt und gepflegt. Am Dienstag durfte ich (Gonzalo) Herrn Dumontie zu einem Workshop an einer Schule in Cambs begleiten. Wir haben viele Schüler über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der WEMAG informiert.

Am Mittwoch haben wir die Ausbildungswerkstatt der Elektroniker für Betriebstechnik besucht und konnten mit Hilfe eines Abseil-Gurtes auf einen Übungsmast klettern. Das hat uns Spaß gemacht, aber wir haben festgestellt, dass dies nicht unser Traumberuf ist.

       
       
 

An unserem letzten Tag bei der WEMAG haben wir diesen Blogartikel zu Ende geschrieben und hatten eine schöne letzte Zeit mit unseren Kollegen bei einem gemeinsamen Mittagsessen, natürlich gab es Döner!

Wir möchten uns bei der WEMAG bedanken, dass sie uns diese Möglichkeit gegeben haben. Besonders bedanken wir uns bei Herrn Dumontie und Frau Reiher, „los mejores coordinadores“.

Vielen Dank und adiós!

Julián und Gonzalo

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