07.10., 19 Uhr - Sturmtief Xavier: Situation im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH entspannt sich

7. Oktober 2017

WEMAG-Mitarbeiter Raymond Behring montiert in Bendelin bei Bad Wilsnack die Leiterseile an einem Mittelspannungsmast. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Versorgungslage weitestgehend wieder normalisiert / Einzelne Kunden weiter ohne Strom

Schwerin, 07.10.2017. 19.00 Uhr. Etwa 48 Stunden nach Durchzug des Sturmtiefs Xavier normalisiert sich wieder die Stromversorgung im Netzgebiet der WEMAG Netz GmbH. „Dank des unermüdlichen Einsatzes und der guten Zusammenarbeit aller verfügbarer Mitarbeiter der Netzdienststellen, der Partnerunternehmen, des Technischen Hilfswerkes und der Feuerwehr sowie der benachbarten Stadtwerke konnten die meisten Schäden beseitigt und die Stromversorgung wieder hergestellt werden“, sagt Andreas Haak, Leiter des Krisenstabs und Geschäftsführer der WEMAG Netz GmbH.

In einigen besonders schwer betroffenen Regionen beziehungsweise bei witterungsbedingt schwer zugänglichen Trassen dauern die Aufräumarbeiten weiter an.

Aktuell sind etwa 40 Kunden aus kleineren Ortslagen nicht mit Strom versorgt.

  • Für die Prignitz: Bendelin, Polz, Berwinkel; Klüß und Neu Jabel (neue Störungen durch herabfallende Äste oder geschädigte Bäume)
  • Für das Hagenower Umland: Klein Wolde, Gudow, Stintenburger Brücke

 

„Schrittweise können auch einige dieser Kunden noch im Laufe der nächsten Stunden wieder mit Strom versorgt werden, teilweise auch über Notstromaggregate“, so Haak weiter.

Für etwa zehn Kunden wird erst am morgigen Sonntag die Stromversorgung wieder hergestellt. Die betroffenen Kunden wurden weitestgehend informiert. Aufgrund der Schwere der Schäden bitten wir diese Kunden um Verständnis. Bei Tagesanbruch sind alle verfügbaren Kräfte wieder im Einsatz

Die WEMAG-Mitarbeiter Raymond Behring und Michael Reinke (v.l.) von der Netzdienststelle Gadebusch bereiten in Bendelin bei Bad Wilsnack die Leiterseile für die Montage am Mittelspannungsmast vor. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer

Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks schneiden in Schildfeld bei Vellahn die Stromleitungen frei und stellen eine Zuwegung für die Hubbühne her, die für die Reparatur der 20-kV-Leitung gebraucht wird. Foto: WEMAG/Stephan Rudolph-Kramer