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Prinzip des Erdwärmeheizwerkes
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Prinzip des Erdwärmeheizwerkes
Das Erdwärmeheizwerk Neustadt-Glewe erzeugt die Wärme nach dem Prinzip der
hydrothermalen Geothermie-
nutzung
.
Basis für diese Art der Nutzung ist eine vorhandene wasserführende Gesteinsschicht (Aquifer) mit ausreichen-
der Temperatur und Ergiebigkeit, die angebohrt wird. In Neustadt-Glewe steigt das heiße Thermalwasser ohne Aufwand von Hilfsenergien auf rund 80 – 100 Meter unter der Erdoberfläche.
Eine, in ca. 200 Metern Tiefe in die Bohrung eingebaute, Unterwassermotorpumpe fördert das Thermalwasser zutage und drückt es durch die im Heizwerk befindlichen Wärmetauscher bis zu einer zweiten Bohrung. Durch diese wird das ausgekühlte Thermalwasser wieder in die Gesteinsschicht zurückgeführt.
Die drehzahlvariable Unterwassermotorpumpe fördert nur soviel Thermalwasser, wie für den Wärmebedarf des Kunden benötigt wird (zwischen 40 und 110 m³/h).
Da die Quelltemperatur mit bis zu 96°C für Heizzwecke ausreichend ist, kann die Wärmenutzung ohne Einsatz einer Wärmepumpe erfolgen.
Es werden zwischen 90 und 95 Prozent der erzeugten Fernwärme aus geothermischer Energie gewonnen. Der restliche Energiebedarf wird mit dem Spitzen- und Reservekessel erzeugt.
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Funktionsschema Erdwärme als Animation
Quelle:
GTN Neubrandenburg
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